IO4. Geschlecht. Hmben. 50z
12. DiePosttaube- eolumbLlabellaris.
den Geschichten liefet man viel von diesen schwan.Trüben! daß sie Briefe bestellen. Sie sind nämlich ' ^qeschwinde, und im Fluge unermüdet. Wenn man Post.-sie also an zwey entlegene Oerter gewöhnet, und taube,füttert, so fliegen sie beständig hin und her. Man ladel-kann ibnen sodann Briefe und BilletS anhängen, die kria.sie in einem Fluge nach dem andern Orte hinbringen,wo man auf sie wartet, ihnen in ihrem Tauben,schlage das Billet abnimmt, und sie mit einer Ant-wort nach dem vorigen Orte hinschickct, wo diejeni-gen, welche ihre Rückkunft erwarten, ihnen dieAntwort abnchmen, wodurch dann zwey solche Oer-ker, auf die allergcschwindcste und zugleich verbor-genste Art Nachricht von einander haben können.
Der Körper ist dunkelblau oder schwärzlicht.
Die Augen stehen in einer kahlen warzigten, weißenund mchlichten Haut, die Nasenlöcher sind mit ei-nem dicken Fell gedeckt, welches sich bis über die5 )alfte des Schnabels ausbreitet. Der Schnabelselbst hat eine mittelmäßige Länge, und ist schwarz.
Das Vaterland ist vcrmuthlich der Orient , Da-maskus und das gelobte Land.
Man hat auch in Engelland eine Art Tau-ben, welche durch die Vermengung der Rropfer^0. 4. mit dieser Oostraube entstanden sind, und^giisch: liZIit Liorleman, das ist: leichte^burer; französisch: Luvalier-; la-teinisch: Lguite 8 genennct, auch wohl zum Brief-tragen abgerichtct werden. Wenigstens ist cs sicher,vast man alle vorerwehnte Tauben in Europa,ey den Liebhabern, auf den zahmen Taubenschlä-hegc""^ tust «und Staatötauben ziehet und
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>z. Die