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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
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104- Geschleckt. Tauben. 499

Hanfsaamen und Vuchwaitzen, oder Haidel, »A.ist ibr liebstes Essen, wie auch kleine sogenannre Gerad-Tauben-oder Pferdebohnen, dann Erbsen und Wi- schwau-cken, und alle übrige Körner vom Gerraide. Doch ^ 'wir wollen von einem Vogel, der bekannt genug ist,nicht weitläufiger handeln. Das Vaterland ist al-lenthalben in Europa.

2 . Die spanische Taube. Loiumba »j-

Ipgmca §p?"ss.

Diese Art ist noch einmal so groß, als die zah.me Haustaube, und nebst der Größe, auch an demweißlichtgclben Nascnwachs zu kennen. Die Hol-länder nennen selbige die römische Taube; ita-iiänisch: 1 ronlo, und ^simrnelluw; englisch:kuat; französisch: kiZeon Romain. Sie sindsogroß wie ein junges Huhn, haben längere Flügel,und sind schön gezeichnet; ja zuweilen führen sie einenGoldglan; um den Hals, welcher ins grüne undblaue spielet, und dem Vogel ein schönes Ansehengiebt.

z. Der Federfuß. Lolumba vLlypus. Fe-derfuß.

Man kann diese Art, in Absicht auf die Gros- Oal'/-se, fast als eine Verschiedenheit der vorigen betrach- pus.^n, stdoch unterscheidet sie sich darinne, daß ihreFuße bis auf die Finger rauch und gefedert sind.

Daher man sie in Holland Rmizpooten; fran-zösisch: 1e ki^eon putu nennet. Sie werdenin den Taubenfchlagen unter den Lusttauben gehal-ten , und man kann kein eigentliches Vaterland be-stimmen. Frisch nennet diese Art Lolumbur^mpsm23N8, oder Trommeltaube.