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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
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476
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476 Zwkyte Cl. v. Ordn. Hühnerartige.

102. Geschlecht. Perlhühner.

6MnL r^umuäK.

Geschl.

Benen-

nung.

sie Vögel dieses Geschlechts, deren es nur eineArt giebet, stammen aus Africa, und zwaraus Numidier» her, darum heissen sie beydem Rit-ter ^umiän, da aber ihre Federn mit kleinen perl-farbigen Flecken, in der Größe der Perlen besetzt sind,so heißen sie gemeiniglich Perlhühner.

Geschl. Kennzeichen sind diese: Der Kopf führet auf

Kennze'i- dem Wirbel ein Horn, der Hals ist dünn und bunrfär-chen. big; am untern Kiefer hangen krüsigte Lappen , derSchnabel ist bis über die Nasenlöcher mit Nasenwachsbelegt. Die einzige Art ist folgende:

P ^ Das Perlhuhn, hiumicks

Huhn. Oben ist schon die Benennung Perlhuhn erklä-^Ele- ret worden, was aber den Namen H 1 el 6 LAri 5 betrift,so hat Gegner diesen Vogel schon also genennet, manmuß aber diesen Nelen^ris nicht mit dem MeleuArisder Römer, welcher der Trnrhhahnist, verwech-seln, (siehe das 99 steGeschlecht). Der jetzige Vo-gel wird auch sonst das africanisiche oder guinelsrheHuhn genennet. In dem Reiche Longo nennetman ihn Ouetele; die Istalianer geben ihm denNamen OMna äi die Engellander:

6uine^-bien; die Franzosen: koule peintacke;und diese letztere Benennung wurde fast allenthalbenangenommen. Ob nun wohl dieser Vogel aus denheißen africanischen Gegenden herstammet, so kommter doch allenthalben in Europa wohl sack, und ist