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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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iOi. Geschlecht. Fasane. 47?

noch einen violetfärbigcn Glan;, mit goldgrün.

Die Schwanzfedern sind mit schwarzen Querstri-chen gezeichnet ; die Augenringe sind gelb ; derSchnabel ist hornfarbig; die Fuße sind braun.

Diesen nennet man insbesondere den Goldfasan.

Eine Nebenart von demselben ist ein glänzend Silber»weißer Fasan, mit schwarzen Sprenkeln , schwär- sasan.zcr Haube, und schwarz gesprenkelter Brust ; der.selbe wird der Silberfasan genennet. Er ist sel-tener als der vorige.

Es gicbt auch Bastardfafane, und sogenann-te Fasanhühner. Nun ist bekannt, daß zahmeFasane unsere gemeine Hühner decken, es ist alsoleicht eine Bastardart möglich. Der Vogel istein treflichcS Wildprct, und eine niedliche Speisefür große Herren , die ihre eigene Fasanerien hal-ten. Die Eyer sind vorzüglich schmackhaft. Siemachen ihr Nest von Baumblättcrn, sind nichtgerne enge eingeschloßen; suchen, nebst anderer Hüh-nerkost, auchAmeiseneyer, Heuschrecken und Käfer;stiegen allezeit mit einem großen Geräusch, undsind leicht zu fangen.

4« Der Pfcmfastm. kkällgnus ^r^us. ^

Er ist gelb, mit schwarzen Flecken oder Pun-

Angesicht ist roth, und am Hinterkopfe Ar'xux.ist em blauer Fcderbusch ; um die Augen herum,und an der Wurzel des Schnabels ist er schwarz,der Hmterkopf, die Kehle und der Hals sind roth,nur ,st der Nacken blau. Der Schwanz ist keil-^rmig, und hat mit den Flügeln einerlcy Farbe.

Die zwey mittler» Ruderfcdern sind drey Schuhlang, und haben große Alrgen; aus diesem Grunded^'.von uns aber Pfaufasan genannt.

-V>e Große ist wie ein calecutscher Hahn, und dieGg 5 Füße