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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
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458 Zneyte Cl. v. Ordn. Hühnerartige.

ten Härchen besetzt sind; übrigens aber thut er nochdie,es M.rkmal hinzu, daß er einzeln stehendeSpornen habe. Was die Farbe bctrift, so ist ecvon oben gsldgrün, mit schwarzem Rande der Je,dern; unten schwär,licht, und gleichfalls goldgrun,Hals und Brust grün, mit himmelblau und Goldgemengt, zu beyden Seiten des Kopfes weiße Ban,der; die Deckfedern des Schwanzes schwarz, violetund himmelblau; diese machen durch ihre Län,ge, die sich über eine Elle erstreckt, und welche derVogel gerade in die Höhe richten kann, einen vor,treflichen Schirm, mit schönen runden Spiegelnoder sogenannten Pfauenaugen aus, welchen wirnebst dem Vogel naher beschreiben wollten, wenner nicht uns Deutschen allenthalben genug bekanntwäre. Das Weibchen dieses Vogels hat keine sol,chen Deckfedern, indem sie viel kürzer als derSchwanz sind, daher dasselbe diesen schönen Spiegelnicht aufstellen kann, auch sind die Farben desselbennicht so schön, sondern braunaschgrau. So schöndieser Vogel auch auösiehct, so unangenehm ist seinGeschrey, und so zauberhaft und bedachtsam derGang; daher die Iraliäner sagen, er sehe auswie ein Engel, schreye wie der Teufel, und schlei,che wie ein Schalk. Die Alten weihetcn den Ad,lec dem Jupiter, den Schwan der Venus,»md den Pfau der Juno.

Sie sind ursprünglich aus Indien, wurdenaber in Europa übergebracht, und da fortge,pflanzt, daß sie fast gemein worden. Die Eyerfind groß, länglicht, und fallen ins blaue. IhrFleisch ist eßbar, besonders wenn es jung ist, undhält sich, wenn es gekocht und gut gewürzt ist, überJahr und Tag; doch werden sie nicht häufig gespeißt -man setzt sie aber wohl zugerichtet, und mit ihreneigenen Federn wieder besteckt, zur Zierde auf Hoch,