y6. Geschleckt. Straußvöqel. 451
Diese Vögel waren vor dem Jahr 1597. in Gestatt.Europa nicht bekannt, bis die Holländer bey ih-rer Zurückkunft von der ersten indianischen Reifteinen mitbrachten, den sie von dem Könige vonJava bekommen hatten. Er ist fast so dick alsder Strauß, hat aber kürzere Füße und einenkürzer« Hals, so, daß er etwa nur fünf und einenhalben Schuh hock ist. Auf dem Wirbel ist einhornartiges Gewächse, welches drey Zoll hoch, vor.ne ber schwarz, und hinten gelb, allenthalben aberglänzend, und gleich einen, Hühnerkamme gebildetist. Der Kopf, die Kehle und der obere Hals sindmit einer bläulichten Haut bedeckt, die ferner insaschgrau violette und röthlichtc fällt, und zum Theilgerunzelt ist. Unten am Halse hangen zwey fl ri-sch ,'gtc Häute, die theils roch, theils blau, und einund einen halben Zoll lang sind, und an gemelde-ter Haut sitzen hin und wieder dünne Härchen. DieFedern sind am ganzen Vogel von einer besonder«
Bauart wie Flaumfedern, oder wie rauhe Haare.
(Siche lab. XVIII. 6 §. z. den Vogel, undlät. eine Casuarfcder.) Die Farbe ist schwarz.
Die Flügel haben keine Federn, und sind nur dreyZoll lang. Es stecken in selbigen nur fünf glänzen-de Kiele ohne Bart, fast wie die Stacheln des Sta-chelschweins. Es ist gar kein Schwan; vorhanden,die Augenringe sind topaöfärbig , die Ohren weit;die Nasenlöcher stehen dicht am Ende des Schna-bels , welcher graubraun ist Die Füße sind gelb-selbigen drey Finger, welche schwarze
Nagel haben.
Man findet diesen Vogel in Asten, aufmolucc.,ck>en Inseln, auf den Inseln LxrndaSumatra, begleichen in Afrika.
Vater-
land.
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