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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
432
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4 .

Mexika-

nische.

Vsria-

djlir.

ZZ2 ZweyteCl. iv. Ordn. Stelzenläufer.

Dorn an den Flügeln mit ein Lanzette verglichenwird.

Die Drüße an der Stirn bestehet aus zweyniederhangendcn Lappen, und ist pomeranzenfärbig,deßgleichen auch der Schnabel. Der Körper istschwärzlicht vislet, auf dem Rücken mit einem Pur»purschein. Die Schwingfedern sind schwarz mit ei»nem weißen Rande; die Füße grün, und die Hin»kerzähcn außerordentlich lang. Aus den Schulternder Flügel treten zwey gedrehte Stacheln hervor,womit sich dieser Vogel gegen andere, die größersind als er, vertheidigen kann. Es ist zu verwun»dern,daß man ihn die americamsche Gans mitdem Doruflügel nennet, da nach Bristols Zeug»niß die Größe nur wie ein Staar seyn soll. Tub.XVH. 4. Ec hält sich in den Seen und inlan»dischcn Gewässern von America auf, und der Ric»rer zweifelt, ob dieser Vogel nicht etwa nur bloß eineVerschiedenheit von dem folgenden sey.

4. Der mexikanische Kiebitz, ksrra

variabilis.

Da die Farben an diesem Vogel veränderlichsind, so wird er variabilis genennet, wir aberhaben ihm den Beynamen von dem Vakerlande ge»geben. An diesem sind die Füße bläulicht; die Hin»terzähen ausserordentlich lang, und die Krallen anselbigen noch länger. Der Daumen hat nur einGelenk, und berühret die Erde. Der Körper istobenher purpurfarbig und unten weiß, der Kopfbraun; die Augenlieder sind weiß. Von dem Schnabel,welcher gelb ist, lauft ein schwarzer Strich durchdie Augen den Hals hinunter.

5. Der