86. Geschlecht. Schnepfen. 4Ol
iz. Der gemeine Pfuhlschnepf. Lcoiopax
UwolÄ. GLi.
Die EngeUänder nennen ihn die PfAl-
Franzosen Ilur§L; welche ihn auch unter die (Le- schnepf.VLÜM ordnen. D-r Schnabel ist etwas zurnckge, l^imol»bogen , an der Wurzel rokh, und mit röthlicht westscn Federn besetzt, der Rücken und die Füße sindbraun; die Backen koth. Die ersten vier Schwing-fcdekn haben einen weißen Schaft, die folgendenneun sind am Schaft nur von der Wurzel an bis zurHälfte weiß ; und die Ruderfcdern sind nur an derWurzel weiß.
Ziehen wir den Drisson zu rathe, so lautetdie Beschreibung so: der Schnabel ist drcy undeinen halben, der Körper neun, der Schwanz zwcyZoll und fünf Linien lang. Von oben ist der Vogelbraungrau , unten weiß , an der Kehle rostfarbig.
Die Brust ist weiß, mit braunen Querstrichen, derSteiß braun, der Schwanz weiß mit schwarzen Pun-kten, der Schnabel gclblicht roth, am Ende schwarz,die Füße schwarz. Das Vaterland ist Europa.
welche Beschreibung ist nun recht ? Ver»muthlich beyde! je nachdem ein ander Exemplar, odereine andere Illumination zum Grunde geleget wor-den, und wir werden je länger je mehr in der Mey-nung bestärkt, daß dir Farben und die Zeichnungenwohl dienen können, die Incliviclun einer Art zucharacterisiren, keincsweges aber, um daraus ei-gentlich sogenannte Arren zu bestimmen, die sicheben also, und mit nämlicher Farbe und Zeich-nung standhaft fortpflanzen sollten; eben so wenig,als dieses bey vierfüßigen Thieren statt hat.
Linne II. Thtzil.
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