Druckschrift 
Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
374
Einzelbild herunterladen
 

*' v

Krani-

che.

S.

Oftindi-

scher

Lntigo-

ne.

Ver-

schieden-

heit.

"* c.

Störche

7 -

WeifteStorch,diconialab.XXIH.k-e. s-

Z74 Zweyte Cl. i v. Ordn. Stelzenläufer.

Schwingkedern nebst dem Wirbel und Nacken sindschwarz, der Schnabel ist braungclb, der untereTheil des Kopfes ist bis am untern Kiefer roth, dieFüsse sind schwarz, der Schwanz weiß. An dieser Artnimmt man besondere wahr, daß der Rand derSchnabelspitze gezahnelt ist.

6. Der Ostindische Kranich, ^räea

Antigone war des priamus Schwester, undwurde (nach dem Dvid ) wegen ihres Hochmuthsvon der Juno in einen Storch verwandelt, und daswar denn eben dieser ostindische Aranich, denwir jetzo zu beschreiben haben. Er ist grösser als al-le andere Kraniche, und hat vor andern dieses merk-würdige an sich, daß sich auf dem Wirbel bey denÖhren drey kahle weisse Flecken befinden; sonst aberist der Kopf auch nackt, und um den Hals gehrtgleichfalls ein nackter Ring von rochen Warzen.Der Körper ist aschgrau, die ersten Schwingfedernfind schwarz, der Schnabel ist gelbgrün, die Füßesind roch, der Schwanz ist aschgrau. Das Vaterlandist Asten.

In Japan hat man noch einen weißen Kra-nich , der aber übrigens eben so, wie der gemeineKranich gestaltet ist.

In Mexico befindet sich ein anderer, der sehrklein ist, und von den Indianern st^oguil-Lo-^otl gcnennct wird. Derselbe ist am Körper undSchwänze aschgrau.

* * * e. Störche mit einem kahlen Ringe.7. Der weisse Storch, /lrckea Oconm.

Dieser bey unS sehr bekannte Vogel heißt Heb-räisch Estchistast. Arabisch Türkisch