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Krani-
che.
4 »
Gemei-ne Kra-nich.6rus.
Vater-
land.
Z72 ZweyteCl. IV. Ordn. Stelzenläufer.4. Der gemeine Kranich,
Oiu8.
Dieser ist der Europäische, der am meistenunter dem Namen Kranich bekannt ist. Die latei-nische Benennung Orus kommt vermukhlich von demgriechischen Oeranos, und ist in dem Icaliam-schen 6ru,und6rua, Französisch Spa-
nisch 6ruI1a und 0 ru 2 beybchalten, obgleich dietLacalonier ihn Ondilan nennen.
Sonst heißt er porcugisich Drua. pol-nisch 2oruw. Illvrisch Schwedisch
Irunu. In der Sckwcitz l<rve. HolländischKraanvo^eh beyden Alten aber palamedesvogrl(siehe 81 . Geschlecht.)
Ohne Zweifel gehören diese Vögel unter dieZugvögel, denn es ist ausgemacht, daß sie aus Asienund Äsiica nach Europa, und von hier wiederdahin ziehen. Sie werden als Vögel angegeben,welche wider die afrikanischen Pygmäen fechten,und so fabelhaft dieses auch scheinen mögte; so istes doch gewiß, daß in dem inncrn von Afrika gewis-se kleine Menschen wohnen, welche vielleicht genugzu thun haben, ihre Felder und Saat wider dieRäuberey der Kraniche zu beschützen. Sie kommensogar zu kalten Jahrszeiten nach Frankreich, undsind im Frühjahr zeitig in Schweben. In En-geiland siehet man öfters im Winter eine grosseMenge Kraniche, wo sie sich auf den Feldern auf-halten, um die Saat aufzulesen. Der Herr Aleinbehauptet sogar, daß sie sich in Polen und Lic-thauen das ganze Jahr durch aufhalten. Vielleichtsind sie also in allen dreyen Welttheilen gemein, undkönnen sich an alle Climate gewöhnen. Denn auch amVorgebürge der guten Hofnung sind sie häufig, undder Herr Hafselquist hat sie selbst im Monath