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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
358
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Geschl.

Denen.

Geschl.

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XIV.

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79- Geschlecht. Flaminger.

6ra!!L: pkoenicopreru8.

boenicopter heißt so viel als Rothflügel,« welche Benennung von der Farbe der Vögeldieses Geschlechts hergenommen ist. Die Spa«nicr haben ihnen den Namen Flamenco beygeleget,und hievon kommt der Franzosen klumuM, derEngelländer k lLmin§o, und unser: Flaminger.

Die Kennzeichen sind folgende: Der Schnabelist nackend, eingekerbt und ein wenig krumm gebo-gen , und über dieses auch gezähnelt. Die Nasenlö-cher bestehen in langlichten Ritzen. Die Füße habenvier Finger, welche mit einer Schwimmhaut ver-wachsen sind. Es ist nur folgende einzige Art vor«Händen.

Der Flaminger. pboemcoprerus

ruber.

Man findet diesen Vogel in verschiedenen Ge-genden von Africa und America, wo sie so häufigfind, als in Europa die Schwanen und Ganse. Diewestindischen Inseln dienen ihnen gleichfalls zumAufenthalt. Sie werden unter andern von den In-dianern in Eajenne 1'ococo genennet, und derHerr perrault beschreibet sie unter dem NamenLe8baru.

Eigentlich ist dieser Vogel roth, jedoch verän-dern sich die Farben nach dem Alter. Der Gestalt

nach