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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
336
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Gestalt.

Ver-

schieden»

heit.

Lebens-

art.

z;6 Zweyte Cl. in. Ord. Schwimmvögel.

6. befindlich sind, dienen auch den Schiffern zumMerkmal, daß sie in die indianischen Gebendendes Meeres gekommen sind. Er hat die Grosse ei-ner Eilte, ist oben weiß, mit schwarzen Linien wel-lenförmig gezeichnet, unten weiß, ohne Flecken,der Schnabel blutfarbig und zusammen! gedrückt,hinterwärts wie eine Säge gezähnelt. Die Füßesind blaßgelb, der vierte Finger ist mit einer Hautan die andern verbunden. Die Schwingfcdern vonunten weiß, die ersten aber sind oben an der äußernSeite schwarz, die folgenden oder kleinern habenvon oben die Länge herab, einen schwarzen Strich.Der Schwanz ist weiß und keilförmig, doch habendie Ruderfedern an den Spitzen einen spießförmigenbraunen Strich. Die Kiele sind weiß. ZweySchwanzfedern sind sehr schmal und lang, so daßsie fünfzehn Zoll hervorragen. Die Füße stehen imGleichgewicht. 1'ud. XI. z.

Es giebt noch einen ganz weißen in der Größeeiner Taube, und noch einen kleinern , dessenSchwanzfedern gelblich, der Schnabel aber und di«Füße roth sind.

Diese Vögel leben gleichfalls von Fischen.Sie begleiten die Schiffe, und richten manchenSpaß an, daß man sie wohl Spaßvögel nennenmöchte; wenigstens wurde der Pater Leguar mitseinen Reisegefährten auf der Insel konriZue?.,von diesen Vögeln auf eine lustige Art vexiret, dennsie kamen von hinten geflogen , und nahmen ihnenmit einem Schwünge die weißen Mützen von denKöpfen, und flogen mit selbigen davon, ohne daßsie sie jemals wieder sahen, oder begreifen konn-ten , was diese Vögel mit den Mützen thun möch-ten. Dieses zwang sie, daß jeder mit einem Ste-cken beständig um sich herum schlagen mußte/ um

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