67. Geschlecht. Enten. 28z
ausbrütet / als dieser: denn es sind viele Exempel 8.von ausgekrochenen Jungen/ mit zwcy Köpfen/ oder Alach*vier Flügeln und Füßen/ oder zweyen Leibern/ be» 'chnabelkannt; denn ihre Eyer enthalten mehrmals zweyDotter / wodurch dergleichen Erscheinungen gar-leicht entstehen. Sie leben auf dem Wasser undLande/ fliegen nach Art der Kraniche in ein Drey-cck/ und leben von Gras und Getraide.
Sie geben die Schwingfedern zum schreibe»/und die Flaumfedern für die Betten her / und die-nen in der Küche und in Arzeneyen. Es sind aberdoch zwcy Verschiedenheiten zu merken.
b) Die wilde Gans, mit graubraunen iDden-
Federn. heum.
Diese gehöret unter die Zugvögel/ und wir sc- Wilde,hm sic bey Veränderung der Jahreszeiten / beson-ders gegen den Winter und Sommer/ heerdenwciscgrosse Reisen vornehmen/ denn sie kommen im Früh-jahr in Lapland und den nordischen Provinzenan/ und ziehen im Herbste wieder weg; andere kom-men über der (Ostsee nach Polen / und brüten da-selbst ihre Eyer. Ja in den Jahren 1709. und,740. da auch die Ostsee zufror / waren sie / desWassers halbe«/ in grosser Menge an der norwe-gischen Küste / wo damals der Winter nicht sostrenge war. Sie sind etwas kleiner/ als die zah-men.
c) Die kanadische Gans, mit braun ge-
steckten Federn. CanM,
Edwards nennet sie den Spötter. Sie istnoch kleiner als jene / und fast scheckigt. Man sin-ket sie west und breit in Nordamerica / wo es
über»