Druckschrift 
Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
275
Einzelbild herunterladen
 

275

67. Geschlecht. Enten.

Anler ^NL8.

-s-»

D

^^ie Benennung, wodurch man die gemeinen

Enten verstanden, hat der Ricrer zur Be- Geschl.nennung eines ganzen Geschlechts gemacht, worunterer nicht nur die Enten selbst, sondern auch dieSchwane und Gänse rechnet.

Die Kennzeichen dieses Geschlechts aber sind Ge<chl.ausser denen, welche der ganzen Ordnung zukommen, Kennzeufolgende: der Schnabel ist von oben rund, vorne Herr,stumpf, und durch häutige Schiefer gezähnelt. DieZunge ist am Rande rauh und stumpf. Um aber den-noch die große Menge der Verschiedenheiten nochetwas genauer zu bestimmen, so theilet er diesesGeschlecht noch kn vier Abtheilungen. Einige näm,lich haben einen Schnabel der an der Wurzel hocke«richt ist. Diese sind die Schwane, andere habeneinen flachen Schnabel, als die Gänse und Eu-ren. Sodann führen einige etliche Federn ver-kehrt, oder haben Büsche auf den Köpfen; diese sindbesondere abweichende Arten. Die Zahl aller Artenaber beläuft sich auf fünf und vierzig, welche wirnun beschreiben wollen.

^ Mit einem Schnabel/ der an derWur-zel hockericht ist. A""

1. Der Schwan, L^nus.

Dieser Vogel hat einen halb cylindrischen SLwan-schwarzen Schnabel, mit gelber Wachöhaut, doch

S r sind