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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
263
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66. Geschlecht. Colibri. 26z

gen, und ihnen statt einer Röhre dienen, um denHonig auö den Blumen zu saugen, indem sie die Zun.ge, nach Art der Spechte, weit ausserhalb demSchnabel hervorstrccken. Die Füße sind kurz, habendrey Zähen vorne und eine hinten. Sie machen ihrNest von Baumwolle an den Aestchen der Pompel-nuß - Litconen - und Pomeranzenbäume, welchervon dem Weibchen künstlich geflochten wird, indemdas Männchen die Wolle herbeybringt. Ein sol,cheö Nest ist nicht grösser, als ein quer durchge.schnittenes Hühnerey, aus welchem der gelbe Dottergenommen ist. Unten im Neste liegen sehr kleinefeine Pflaumfederchen, und auswendig ist es mitSchiefern von jung ausgekeimten Pomeranzen, undLorbeerblätterchen beklebt. Die Eyerchen sind nichtgrösser als ein Erböchen, weiß und etwas grau ge.steckt, und werden von den Männchen und Weib,chen wechselsweise ausgebrütet, womit sie zehn Ta.ge zubringen. Die Jungen sind nicht grösser alseine Hausfliege, wachsen aber bald, und bekommenihre schönen Federchen. Man fängt sie mit Leimstan.gen, oder schiest sie mit Sand; am sichersten aberbekommt man sie unverletzt, wenn man sie mit einerSprütze mit Wasser spritzt. Linneus zählet folgen,de zwey und zwanzig Arten.

Krummschnäbel.

I. Paradies Colibri. Lolibri ksrsäileus.

1, lki«' Er wird aus einem gedoppelten Grunde also ge.sklbc«^ nennet, denn er hat nach Art der Paradiesvögel dieHrE zwey mittler» Schwanzfedern lang, und führet, auf dem Kopfe einen Federbusch wie die Cacatu.

^ Der Farbe nach ist er von oben über den Rücken,

M U"d am Schwänze roth, die Schwingfedern sind blau.

Er ist der größte unter allen, indem er von derU R 4 Schna.

L.

Krumm.

schnabel.

Para-dies Co»libri. .paracki-leur.