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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
251
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64. Geschlecht. Wiedehopfe. 251.

Die Weibchen legen in den Baumhöhlen zwei) asch-graue Eycr an einsamen Orten, daher man sie sel-ten findet, und wenn man sie gefunden, kaum vorGestank ausnchmen möchte.

Den Israeliten war er aus obigen Ursachen einunreiner Vogel. In Italien aber wird er gees-scn, und soll, wenn man ihm lebendig den Kopf her-unter reißt und auöbluthen laßt, eben so schmack-haft wie eine Wachtel seyn. Hb. Vlll. 6g. 6.

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2. Caapscher. Upupa promeropr. Cap-

scher.

kromeropz ist die Benennung, welche derHerr Reaumur einem Indianischen Paradies-Wiedehopf gab, und wird nun von dem Wirrer vill.einer Art beygelegt, welche vom Vsrgebürge der üx. 7.guten Hofnung kommt. Er ist nicht grösser alseine Lerche, führet keinen Federbusch, die Farbe istvon oben braun, unten weiß, an her Brust rökh-licht, der Steiß und die obern Deckfeheru desSchwanzes sind olivengrün, die Metern qhexDie Ruderfcdern sind braun, und die sechs mittlerstsehr lang, da die übrigen allmählich kürzer werden.

Der Schnabel, die Füße und Krallen sind schwarz.

'Hab. VIII. 6g. 7.

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z. Paradiesischer. Upupa parctöisLS.

Es ist aus der Beschreibung der Paradiesvögelbekannt, daß sie schön sind, und zwey lange ^Schwanzfedern haben. Nun wird auch dieser

Wiedehopf aus (Ostindien gebracht, und Hatzweysehr lange Schwanzfedern, daher ist leicht cinzusc-hen, warum er obigen Namen führt, wie ihndenn Seda auch würklich dahin geordnet hat. ErO s«ft so groß, wie ein Staar, her Jederbusch ist

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