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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
238
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2Z8 Zwcyte Cl. u. Ordn. Spechtartige.

mit blauen Flecken bezeichnet. Zu beyden Seitendes Kopfs zeiget sich ein röthlichter Flecken. Dieober« Deckfedcrn der Flügel sind dunkelblau, mithellblauen Sprenkeln, die Schwanzfedern oben blauund unten braun. Der Schnabel ist schwarz, fastjwcy Zoll lang, an den Ecken etwas weißlicht, undinwendig safrangelb. Die Füße sind roch und dieKrallen schwarz. Nach Verhältnis) des Vogels sinddie Füße sehr kurz, und der Schwanz ist nicht übereinen und einen halben Zoll lang. Die Zähen sindetwas verwachsen, denn die äußere sitzt drey Gelenkeweit an der Mittlern, und die mittlere nur ein Ge«lenke weit an der innern feste.

Sie halten sich an den europäischen Stran-den auf, werben auch in Asten gefunden, nur tristman sie meistens nur nach Norden zu an. Sie ma-chen ihr Nest an dem Ufer tief in den Höhlen vonStroh, Rohr, Aestchen und was sie finden, undlegen sieben Eyer, die sie schon zu Anfänge desAprils ausbrütcn. Die Männchen tragen den Weib-chen, während der Brutzeit, fleißig Fische zu, diesie sogar zwischen dem Eise an den Gestaden desMeeres hohlen, da sie denn manchmal an der einenSeite einer Eißscholle untertauchen, und an der an-dern wieder hervor kommen.

Der Magen ist groß und weit, wie in den jHlelschfreßenden Vögeln, und man findet viel Grä-ten und Schuppen darinne. Vielleicht wißen sie die ÄGraten wieder von sich zu geben, denn man findet Mihre Nester sehr oft damit durchwirkt. Daß Mman ihre Nester zuweilen in der See schwimmend ^findet, kommt nicht daher, weil sie etwan auf demElse wohnen sollten, sondern weil die hohen Fluten IDmanchmal alte dürre Nester aus den Strandlöchern ^«uöspühlen und mit sich fortfübren.