;o. Geschlecht. Raben. 17z
««,! Gelegenheit gegeben. Diese Vogel sind kleiner alsdie Raben, kommen aber der Art nach ziemlich mit^7 ihnen überein, indem sie Aas, Frucht, Würmer^ und dergleichen fressen, daher sie auch vom Aristo-- „les, nebst andern dergleichen Vögeln,
genennet werden. Man will sogar, daß sie amden Eulen die Eyer rauben, so wie diese siccr dik tzi des Nachts den Krähen wegstehlen sollen. Sie sind^ über und über bläulicht schwarz, halb so groß wiezA ein Rabe, der Schwanz ist rund, doch sind die RuM7 derfcdern sehr spitzig. Das Vaterland ist Euro-^ pa. Man findet sie häufig in Engelland, we.nig in Preußen, fast gar nicht in Schweden,destomehr in Böhmen und Deutschland.
»M! Auf den Faroinseln trist man auch Krähen mirO « weißen und schwarzen Federn an. Ja nach demfaiM/ Brisson, soll es in Schlesien auch weiße Ara-hen geben, deren Schnabel und Krallen sogarweiß sind.
»We 4. Die Saatkrähe. Lorvus fruZilegus. ^
Nch» Brisson nennet diesen Vogel Lorneille moi5-P- lonneule, sonst aber heißt er französisch Oraye.
Grolle oder kreux. Die Holländer geben ihm' 1 „ den Namen k.oek, weil er an einigen Orten Deutsch»lands Ruck genennet wird. Er ist etwas großerals eine Krähe, und kleiner als der Rabe, doch-E > wie jene schwarz, nur ist die Stirn, und der obereTheil des Kopfs aschgrau und der Schwanz eitriger«
. Massen rund. Das Vaterland ist Europa, wosich diese Vögel hin und wieder allezeit haufenweise,oder doch wenigstens paarweise zeigen. Sie thunMeV der Saat vielen Schaden, da sie mehr von KornM' und Baumfrüchten, als vom Aas leben, wiewohlsie auch Würmer und Jnsecten suchen. Des obi»
^ 8<n Umstands halben nennen wir sie Saatkrähen.
Sonst