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47. Geschlecht. Hornvögel. i6z
Zoll lang, und an der Wurzel vier Zoll breit. Eslebt dieser Vogel von, Aas, und folget den Jagernnach, um von den Eingewciden der Thiere zu fressen,die sie erlegen, daher er auch der Jägervogcl ge«nennet wird. I^d. XXVII. lig. 6.
4. Ungchörnte. Luceros Näluws. 4.
Unger
In Senegal befindet sich noch ein dergleichen hörnte.Vogel ohne hornigten Fortsatz, und der ^Vererzweifelt, ob dieses nicht eine bloße Verschiedenheitdes Geschlechts seyn könnte, daß etwa die Männchenoder Weibchen nur Hörner führen. Inzwischen istder Schnabel einen Zoll dick> und drey und einen hal«ben Zoll lang, ohnerachtet der Vogel nicht größerals eine Elster ist. Die Farbe des Vogels ist obenschmutzig grau, unten aber schmutzig weiß. DieFlügel und der Schwanz sind theilö weiß, theilsschwarz, auch hat man gefunden, daß einige einenrochen, andere aber einen schwarzen Schnabel füh«rcn.
Kein Geschlecht der Vögel mag wohl so unbe«kannt seyn, als dieses. Wir haben Schnabel gese-hen mit einer erstaunlich großen hohen knochichtenund höckerichten Stirn, und andere mit einem dickengedrehetcn Wulst über dem Schnabel, die alle hie-her zu gehören scheinen, wovon wir aber nirgendsNachricht gefunden haben. Auch wird vom PaterLabac ein senegallisicher Erompcrenvogel miteinem vornen herausstchcndenHorn auf der Stirn be-schrieben , der wegen seines schnarrenden Lauts also ge-nennet wird; allein es fehlet an hinlänglichen Nach-richten.
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48. Ge-