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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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schm Hühnern, wo er vormals hingcwiescn war, «-.wieder wcggcnommen hatte. Mem

Er ist eigentlich so groß, wie ein Hühnerwci- ftesser.he. De Schnabel ist zwey und einen halben Zoll lang. ^urs.Die zusammen gelegten Flügel gehen etwas über den Gestalt.Schwanz hinaus. Die Haut, welche den Kopf undHals bedeckt, ist wie an einem welschen Hahn gerun,zclt, blau, weiß und röthlicht melirt und mit dün-ncn schwarzen Haaren besetzt. Die Federn ßndschwarz und geben einen violctfärbigen und grünlich-ten Widerschein. Die Augen sind rund und schwarz,und stehen in einem rothcn Ringe, der mit safran-gelben Augcnliedcrn umgeben ist. Das Nasenwachsist gelblicht blau. Mitten über der Schnabelspaltestehet ein einziges weites Nasenloch in die Quere. ,Der Schnabel ist weiß. Die Füße sind fieischfar-'big, und die Nägel schwarz. Cr riecht sehr un-angenehm.

Dieser Vogel hat in manchen Gegenden von Lebens-Südamcrrca eine solche Frcyhcit, daß ihn Nie- art.mand erschienen mag, weil er das Luder und denUnrath aufräumct; und es ist zu bewundern, daßer dieses zugleich mit den Hunden thut, ohne daßdiese beyden so verschiedenen Thicre einander dabeyetwas in den Weg legen, sondern den Raub recht brü-derlich thcilen; dem Adler aber lasset er den Vor-zug. Er fliegt hoch, kommt auf die Dächer in denStädten, und nimmt den Unrath von den Gassenweg.

6. Bartgeyer. Vultur Lsrbstug. «.

Mannennet diesen Vogel den Bartgeyer, weil geycr.er an der Wurzel des untern Kiefers einige lange Larb»Herunterhangende Federn hat. Er führet auch denNamen Vulrur Ls-cicus, entweder von einer also

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