Druckschrift 
Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
Entstehung
Seite
275
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Ruhe deZ «olcks KDttes.(§.z.4.9.) an die Ebräcr. Lhristuseinhoherpriester.

is.Mclchcn schwur er überlast sic nichtzu seiner ruhe kommen sollen: denn den un-gläubigen?

ip.'Unöwir scheu, dass sie nicht habenkönnen Mein kon»nen,um des Unglaubenswillen.

^ Das 4 Lapitel.

lasset »ns mm fürchten, dass wir>-> dieverheissluig, einzukommen zuseiner ruhe, nicht versäumen und unser kei-ner dahinten bleibe.

2. Denn es ist uns auch verkündiget,gleich wie senen: aber das wort der pre-digt'kalfMe nichts,da nicht glaubekeu die,soeshörcien.

z. Denn wir, die wir glauben, gehen indie ruhe, wie er' spricht: Dass ich schwurin meinem zorn, sie solle» zu niemer ruhenicht kommen. Und zwar, da dic wcrckevon »nbegin der welk waren gemacht,

*c.z,n. Ps. 9 >,n.

4- Sprach cr an einem ort von dem sic-bcnten tage also: 'Und HSkt ruhcrc amsiebenten tage von allen seinen wcrcken.

» >Mos. 2 ,r.rc.

5. Und.hie an diesem ort abermal: Hiesollen nicht koinmen zll meiner ruhe.

s. Nachdem es nun noch vorhanden ist,dass etliche sollen zu öersclbigcn kommen;und die, denen es zuerst verkündiget ist, sindnicht dazu kommen, um des Unglaubenswillen:

p.Bestimmete cr übermal einen tag nachsolcher langen zeit, und sagte durch David;"Aule, wie gesagt ist, heute, so ihr seinestimme hören werdet, so verbocket eurehertzcn nicht. ' e.z,?. M.95,7.8.9.

8. Denn so" Zosua sie hätte zur ruhebracht, würde er nicht hernach von einemandern tage gesagt haben. '; Mos.zi, 7.

9. Darum ist noch eine ruhe vorhanden-cm volck etzDttcS.

10. Denn" wer zu seiner ruhe kommenist : der ruhet auch von seinen wercken,gleichwie KSlt von seinen. ' Sffenb.i 4 ,-Z.

11. Ho lasset uns nun stetst thun, einzu-kommen zu dieser ruhe: auf dass nicht je-mand falle in dasselbigc cremxel des Un-glaubens.

12. Denn Vas wort'GDttes istUe-

benvig und kräftig, »nv-schärfer

scheit

Mo qM,' auch *marck uns.

u»o Sur,

Vet stol n,i^ Arnr, ......

öeiii; unv ist em^nchter

unsichtbar: es ist aber alles blosiunSentvecket vor seinen äugen. von Semreven wir. 'Hir.15,19. c.2z,rs.

chMugs sinnen ves herycns.^psa^^ ,iz. tlnSist'keinccrcaturvo^hm i

>-

h!

'Hst

Das ; Lapitcl.

G-«nilmn»-cha>k,m.l, >-l»MI UN» A-wn«.

'4-^>.ncweil wir denn ' einen grossenhohcnpriestevliabell,ZLst>m, denHohn eKSttcs, dcl^W xi»l»icl gefahrenist: so lasset uns halten an dem bekentnist.

*c.;,r. c.k>,?o. c. 7 ,äü. c.8,s.

15. Dennwirhabcn nicht einen Hohen-priester' , der" nicht konte mitlcidcli'habminit unserer schwachheik: sondcrmder ver-sucht ist allenthalben gleich wie wir, dochohneslilldc., ' 'c.2,1/.

NMrumlasstttzjlLhimurrcten'mitfrcndigkcik zu dein gnaoestsM: auf dasswir barmhelchigkeir empfahcn, und gnadeHilden, auf die zeit, wenn uns hülfe nochscynwird. 'iZ'oh.z,Li.:c.

Lap. 5. v. 1. Denn ein jeglicher hoher-pricstcr, der aus den mcnschen'gcnömmenwird, der wird gesetzt für die menschen ge-gen KDtt, auf dass er opfere gaben undopser'fürdiesünden: 'e.2,17.

2. Der da kante' »:it leiden über die daunwissend sind und irren, nachdem Erauch selbst umgeben ist mit schwachheik.

*c. 4,»5.

g. Darum' must cr auch, gleichwie fürdas volck, also auch für sich selbst opfern fürdic sSuden, '« Mos.9,7. c.is,;.

4. Und niemänd nimt ihm selbst die eh-re : sondern der auch beruffeu feg vonKSlt,

' gleichwie der Aaron. ' 2 Mos.28,1.

;Lls» auchLhristus hat sich nicht selbstin die ehre gesetzt, dast er hoherpricsterwürde,'sondern der zu ihm gesagt hat:

-LMSMNLW!'k

6. Wie er auch ämanderN orkfprtcht ^!'Du bist ein Priester in ewigkcit, nach der^ st.,vrdiiung Melchiscdek. 'c.6,2o. c.7,17. >

^ Ps.uv, 4 . I

Und er hat amMge seines fleischei

4-

Fl

venn kein^rwe^chnftoig

aebekmidfieheuniiistarckem geschreg undwersr: thranen geopfert, zu dem, der ihm von dem