Druckschrift 
Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
Entstehung
Seite
1069
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ZlrlaMes. (Lap.r^.) Sckck- in Esther. MardochäuS betet. roo>

z?. Ho will ich nun hiemit das buch beMicn-n machdemNicanor umkomen.undzstZÜden die stadt wieder erobert.haben.

W. Und heilte ichs lieblich gemacht, dasMe ich gern. Ist cs aber zu gering: sohabe ich doch gcthan, so viel ich vermocht.

Ende vcs 2 Buchs Ser Maccabäer.

40. Denn allezeit wein oder wasscr lrin-cken, ist nicht lustig; sondern zuweilenwein, zuweilen wasscr trincken, das ist lu-stig : also ists auch lustig, so man man-cherlei! lieset. DassegdasENDE.

Stücke in Esther.

lautet aber derbricf: Der grossekönig Artaxcrxcsvon Zndia bis anMohrenland, entbeut den hundert und sie-be,nd zwanhig fürsten, samt den untcr-ljamn seinen gruss.

i.Micwol ich ein mächtiger könig bin,«d der gröffestc Herr aus nücn: Hab ichdch mich meiner gcwalt nicht wollen über-hbcn; sondern mich gcstiffen, gnädiglichM sanft zu regieren; und den lieben srie-k», des sich icdcrmann freuet, zu hal-1», damit ein jeglicher ruhiglich leben«-werben möchte.

z. Demnach bielt ich mit meinen fürsten«tz, wie solches geschehen möchte. Daichte mir an -haiiian,»icin klügster, licb-fa und treuester rath,dcr 'nach dem königiaMcstcist: wie ein volck scy, das inLa landen zerstreuet sonderliche geschelaüe wieder aller lande und leute weise;vd stets der könige geböte verachte, da->«ch sic friede und einigkeit im reich vcr-

MMI. ' 1 Mos4i,40.

4 Da wir nun vernahmen, dass sich einmizes volck wieder alle wclt sperrete undA eigene weise hielte und unfern gebo-üa ungehorsam Ware; dadurch sie grossenWdm thätcn, und friede und einigkeit in«Uw reich zerstörelen: befohlen wir,dass,Me chaman, der oberste fürst «nd derWc nach dem könige, unser vatcr, an-Wm würde, mit wcib und kind durch ih-^ seiudc schwerdt ohn alle barniherßig-"ü umbracht und niemand vc^chonetund das ans den vicrzchenten lags«»r, des zwölften mondcn, in diesemV, aus dass die ungehorsamen aste auf

einen tag erschlagen werden, und ein' be-ständiger friede in unscrm reiche bleibenmöge. '2Macc.i4,,o.

Lap.2.v.i. Und Neardochaus betetezum chErrn, und erzehlcte seine wunder-werckc, und sprach: HErr ÄStt, du bistder allmächtige könig; es stehet alles inSeiner macht, und deinem willen kann nie-mand wiedcrstchcu, wenn du Israel Helfenwilst.

2. Du hast Himmel und erde gemacht:und alles, was darinnen ist.

z. Du bist aller HErr, undniemandkanndirwiederstehen.

4. Du Missest alle dinge und hastS ge-sehen, dass ich ans keinem troh noch Hof-fart den stolhcn -Haman nicht habe anbe-ten wollen; denn ich wäre bereit, Israelzu gut, auch seine süsse williglich zu küssen:sondern Habs gcthan aus furcht, dass ichnicht die ehre, so meinem KStt gebühret,einem Menschen gebe; und niemand andersanbcte, denn meinen <8§>lt.

;. Und--nun -HErr, du könig und' KStt Abrahams,erbarme dich über deinvolck: denn unsere feinde wollen uns ver-tilgen »nd dein erbe, das du von anfanggehabt hast, ausroiten. ' M-sr, w.

«. Verachte dein Häufflein nicht,' dasdu auS Egypten erlöset hast. ' 2 M.w,;,.

7. Erhöre mein gebet, und feg gnädig-einem volck: und wende unser lrauren insreudc, auf dass wir leben und deinen na-mcn preisen: und lass den mund nicht ver-tilgen derer, so dich loben.

». Und das ganhe Israelricff aus allenkräften zum HErrn,denn sie waren in lo-deSnöthcn.

Lap z.

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