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Mistigkeit. (Lap.is.ro.) Jesu-, Sirach. M ißbrauch Ser znnge.
^o. Hast du etwas gehöret, last cs mitdir sterben, so hast du cm ruhig gewissen:
Wn du wirst)» nicht davon bersten.
ii. Aber ein narr bricht heraus, wieMitig kind heraus will.
ir. Wenn ein wort im narren steckt:
Weben, als wenn ein pfeil in der Hüfte^lkt.
Sprich deinen nächsten drum an.
Weicht Halters nicht gelhan: oder hatns gelhan, dast ers nicht mehr thue.
14. Sprich deinen nächsten drum an,
Weicht hat ers nicht gcredt: hat ers«der gcredt, dast ers nicht mehr thue.
1;. Sprich deinen freund drum an, dennim leugcl'gcrne auf die lenke: darumglaube nicht alles, was du hörest.
iö. Es entfahret oft einem ein wort, undnmnets doch nicht also: denn'wer ist,dem nicht zuweilen ein wort entfahret ?
17. Sprich deinen nächsten drum an, chedu init ihm pochest: und drucke an KSttes
S7,
«.Denn -ie'surcht ODttes machet weis-lich thun in allen fachen, und KDlles ge-bet lehret klüglich fahren in allem Handel.
w. Krg!istig?cit ist nicht Weisheit, undder gottlosen tückc sind keine klugheit:
-0. Sondern es ist eine boshcil und ab-gSncrei), und eitel thorheit und unweisheit.
21. Ls ist bester geringe klugheit mitMssurcht, denn graste klugheit mit ÄSt-leS Verachtung.
Es ist mancher scharfsinnig und dochei» schalck : und kan» die" sache drehen, wieer-haben will.
2z. Derlelbige schalck kann den kopfheu-ge», und ernst sehen: und ist doch eitel be-trug.
24. Er schlagt die äugen nieder, nndhorchet mit schalcksohrcn: und wo dusicht acht aus ihn hast, so wird er dichübereilen.
Und ob er zu schwach ist, dir schadenl» thun: so'wird er dich doch, wenn er seine!«it stehet, berücken. " 2 Ham. iz, 28.
rü. Man siehcis einem wol an, und einvmiiinftiger merckel den mann an seinenWerden.
27. Denn seine kleidnng, lachen undMg zeigen ihn an.
Das 20 Lapreel.
i.^H strafft einer oft seinen »aasten zurv»' unzeit: und lhate weislicher, dast erschwiege.
. 2. Es ist bester frech straffen, denn hci'.n-lich hast tragen.
z. Und wers zu danck an»imt,dcmbringcks frommen.
4. Wer gemalt Übet im gerichl: der isteben als ein Hofmeister, der eine Mgsrauschändet, die er bewahren soll.
5. Der eine schweiget, darum, dast ersich nicht kann verantworten:
ü. Lin ander aber "schweigetund war-tet seiner zeit. " Mrest. z, 7.
7. Ein weiser mann schweiget, bis erseine zeit erstehet: aber eiMch'er narr kannder zeit nicht erharren)"^"
8. Wer "viel plaudert, der machet sichfeindselig: und wer sich viel gewaltS an-mastet, dem wird inan gram. " Spr.io,ip.
s- Es glückt manchein in bösen fachen,aber es gedeget ihm zum verderben.
10. Ls gibt oft einer etwas, da ersübel anleget: dagegen gibt einer, da er-seht-wohl anleget.
n.Mer sehr pranget, der verdirbst ürii-ber.wcr sich aber drückender kommt empor.
12. Mancher kaufst am ersten wohl-feil, aber hernach must ers theuer gnugbezahlen.
1;. Eia weiser mann machet sein ge<schenck werth init lieblichen warten: aberwas die narren schencken, mache» sie selbstunwerth.
14. Des narren geschenck wird dir nichtviel frommen: denn mit einem äuge gibter; und mit sieben äugen stehet er, was erdafür kriege.
1;. Ergibt wenig,nnd'rücketeinem vielauf: und schreyets aus, als ein weinrüsfcr.
>c.iz,,s. c.4i,rs.
16. Heute leihet er, morgen will erswieder haben: das sind feindselige ieute.
17. Der narr klaget: Miristnieman-lreu, niemand danckct mir für meinewohlthat;
18. Auch die mein brodt esten, redennichts guts von mir.
19. S wie oft und von vielen wird erverspottet!
»o.Er