Druckschrift 
Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
Entstehung
Seite
968
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9-8

Ä chjUscimz Da. Buch (Lap.iz.i^.s »l-ieb- v n.m.

2. Kesellc dich nicht zum gewaltigenund reichen, du ladest sonst eine schwerelast aus Sich.

z. Wad soll dir der irdene topf bcy demehernenlops? Denn wo sic an einanderstoffen, so zerbricht er.

4. Der reiche thut unrecht, und'trotzctnoch dazu: aber'de arnic muff leiden,und dazu dancken. 'Ps.7;,9.

?. Solange du ihm nütze bist, braucheter dein: aber wenn'du nicht mehr kaust,so lastet er dich fahren.

6. Weil du hast, so zehret er mit dir:und bekümmert ihn nichts, daff du vcrdir-

- best. »

7. MeM er dein bedarf: kann er-ichsein äffen, lind lächelt dich an, verhciffetdir viel, und gibt dir die besten warte;und spricht, bedarfst du etwa? ?

z. Und ladet dich einmal oder dregzugaste betrieglich: bis er dich um das deinebringe, und spotte dein zuletzt.

Und wenn er gleich deine noch sichet:läffet er dich doch fahren, und'schultcltden köpf über dich. "c. 12,19.

10. Darum siehe zu: daff dich deineeinfaltigkcit nicht betnegc,

11. lind in Unglück bringe.

12. Wenn dich ein gewaltiger will zusich ziehen, so wegcrc dich: so wird erSich desto mehr zu ihm ziehen.

1;. Dringe dich nicht selbst zu ihm, daffdu nicht verflossen werdest : fteuchs auchnicht zu sehr, daff man dich zur nochbrauchen könne.

14. Wehre dich nicht, so er dir etwasbcnhlet; aber verlass'dich nicht darauf,daff er dir sehr gemein ist : denn er ver-suchet dich damit, und mit seinen freund-liche» geflerdcn holet er dich aus.

15. Wenn er ungnädig wird: so blclbctsnicht beg solchen freundlichen warten,

'16. Und schertzet nicht imr straffen undgesangniff.

17. Darum hüte -ich, und siche dichwohl vor:

18. Dü lebest in grosser fahr.

1?. Ein' iegllchcs thier halt sich zuseinesgleichen: " 'c.27,w.

22. Ho soll ein jeglicher mensch sichgesellen zu seinesgleichen.

zum schas gesellet: wenn ein goliloksich zum frommen gesellet.

22. Wie -Gena mit dem Hunde sichsellet, also auch der reiche mit dem amen

2z. WiedcrlSwedaswildsnffciinierHeide, so sreffen die reichen die armen.

24. Wie dem hoffartigen mmcrtW,was geringe ist: also ist der arme dem rei-chen auch unwcrlh.

2;, Wenn der reiche fallen will, so bellenihm seine freunde aus: wenn derarme tit-let, stoffen ihn auch seine freunde zu boden.

26. Wenn ein reicher nicht recht ge,than hat, so stnd viel, die ihm übe,hel-fen : wenn er sich mit Worten vergriffe»hat, so muff mans lassen recht leg».'

27. Wenn aber ein arnier nicht rechtgethan hat, so kann manschufmntzen: und

wenn er gleich weislich redet, so ffudeikstatt/LA'N«'

doch keine j

28. Wenn "der reiche redet: so schwei-get jedermann, und sein wort hebet mmin den Himmel. ' M 7z,».

29/Wenn aber der anne redet, so rck».spricht man: 'Mer ist der? Undsocrseh- -Mlei, so muff er herhalte». ' As. 4, 7. e P«;o. Reichthum ist wol gut, wenn mau ck'nc.s offne stnde brauchet: aber armnih de« mhigoläosen lehret iffn viel böses reden. . ffO

zi. Was einer im sinn hat, das flehet :Ähiman iffm an den äugen an: cs sei, gulS, --Moder böses. ,

za. -Hat er gnts im sinn, so fichel ersrölich auf: wer aber mit heimlichen lacken >umgehet, kann nicht ruhe davor haben, -fl

Cap.i4.v.i. Womöttii,scn ralh gibt, und davon nicht böse ge-wissen hat. E

2. Wobldcm, 'der kein böse gewissen ---Khak, und Heine zuvcrsicht ihm nicht ent- »jfallcnist. 'Hlob27,s.

D-6 14 Lapircl. ' '

Vom mißbr-uch Mio lichl«, g-dr>«ch >>o>ub» .»->

Äjj,

..ser flehet nicht wohl an, i ^

— -aff erreich ist: und was B gkwund gut einem kargen Hunde 5 "

4. Wer viel samlck, und chm selber ^nichts gnts ihm: 'der samlets andern-^und andere Werdens verprassen.

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