Druckschrift 
Biblia, Das ist: Die gantze Heil. Schrift Altes und Neues Testaments : Nach der Teutschen Uebersetzung D. Martin Luthers: Mit iedes Capitels kurtzen Summarien, auch beygefügten vielen und richtigen Parallelen; Mit Fleiß übersehen und gegen einige, sonderlich erstere, Editiones des sel. Mannes gehalten; auch an unterschiedlichen Orten nach denselben eingerichtet, und von vielen in den bisherigen Exemplarien hin und wieder eingeschlichenen Druckfehlern gesaubert. Nebst der Vorrede Des S. Hrn. Baron Carl Hildebrands von Canstein
Entstehung
Seite
960
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!>6o Äntthütigkeitgegen elende Das Such (§ap.;.4.)

14. Liebes kind,'pflege deines vatersim alter; und betrübe ihn sa nicht, so lan-ge crlcket: 'iDm.;,4.

1;. Und Halte Hin zu gut, ob cr kin-disch würde; und verachte ihnsta nicht,darum, dass du geschickter bist.

16. Denn der wohllhat, dem vatcr erzei-get, wird nimmcrnich'r vergessen werden:und wird dir auts geschehen, ob du auchwol ein stndcr bist.

17. Und dein wird gedacht werden inder noch: und deine sii'ndcn werden verge-hen, wie das eis von Ser sonnen.

1«. Mer' seinen vater verlasset,der wirdgeschändet: und wer seine mutter betrübet,der ist vcrstucht vom HErrn. ' Hpr.19,26.

i?. Liebes ki»S," bleibe gern im niedri-gen stände: das ist besser ücnu altes, da diewell nach trachtet. 'Röm.i-,i6.

20. Io Häher Su bist, ie mehrdich dcmüthige: so wird dir derHErr hold scyn.

21. Denn der HLrr ist der allerhöchste,

und chut "doch grosse dinge durch die dcmü-thigen. ' "c.i<),i 7 .

22. Stehe nicht nach Wenn stände,und drucke nicht über dein vermögen.

2z. Sondern was ÄS« dir befohlenhat, des nim dich stets an. Denn esfrommet dir nichts, dass öu'gaffcstnachdem, das dir nicht befohlen ist. ' c. 9, 7.

24. Und was deines amks nichtist, da laß deinen Vorwitz.

2;. Denn dir ist vor mehr befoh-len, weder du hanst ausrichten.

25. Solcher dünckel har viele betrogen,und ihre Vermessenheit hat sie gestürht.

27. Denn wer stch gern in gefahr gibt,der verdirb?! darmucii:

28. Und einein vermessenen Menschengehets endlich übe! au-.

29. Sin vermessener mensch machetihm selbst viel Unglücks, und richtet einensaunner nach dem andern an.

zo. Denn "hochmuthrhut nimmer gut,und kann nichts denn arges daraus er-wachsen. 'c.io,i;.Tob. 4 ,l 4 >

Das 4 Lapitel.

Dsn gutthärigkeie gegen die armen und dürf-tigen.

,i./LIn vernünftiger mensch lernetLSltes wort gern:

und Mich»,,.

za. Und wer die Weisheit lichLH: ' 5 -höret gern zu. ^ ^

V. Wie das wasser ein brennend scncr ^

stschcr, 'also tilget das Mchn die

'Dan.4,-4.?ob.4,.

Z4-Und der oberste'Vergelter wird!hernachmalsgedencken, und wird ibniinUnfall erhalten. - Mattst.^.

Lap.4.v.i. Liebes kind, 'lass den ar-men nicht noth leiden, und feg nicht hartgegen den dürftigen. 'c.i4,iz,,4.

2. Verachte den hungrigen nichl, nndbetrübe den dürftigen nicht in seiner °r.mulh.

z. Einem ' betrübten hcrhen machenicht mehr leides, nnd verzcnch die gab«dem dürftigen nicht. 'c.7,<r.

4. Die bitte des elenden schlage nichtab, und'wcnde dein angcsichi nicht »endem armen. ''Tob.4,7.

;. Mende deine äugen »ich! von demdürftigen, auf dass er nicht über dich klage.

6. Denn'dcrihngemachihat, erhöretsein gebet: wen» er mit traurigem'ha-ßen über dich klaget. 'Spr.22,2.

7. Heg nicht züncklsch Vorgericht, nndhalte den richker in ehren.

8. Höre de» armen gerne, miö anlwor.te ihm freundlich nnd sanft.

9. Errette den, dem gemalt geschickt,von dem, der ihm unrecht thnt: und schunerschrocken, wenn du urcheilen sosst.

10. Halte dich gegen dic'w»iiscn,wie

ein vatcr: und gegen ihre »inner, wie einHausherr. 'Hiob 29,16.0»,,8.

11. Ho wirst du sch» wie ein lohn de«allerhöchsten: und cr wird dich lieber ha-ben, denndichdeiiiemunerhat.

12. Die wcishcii erhöhet ihrc kmder:undnimidieauhdicsiesuchen.

iz. Mer sic lieb hat, der hat das übe»lieb: und wer sic steissig suchet, wird gros-se frcndc haben. ^ ...

14. Kcr vcst an ihr halt, der wird gras.

se ehre erlangen: und was cr vornuin,

da wird der HErr glück zu geben. .

Wer ÄSltes wort ehret, d-rlkul ^den rechten gottcsdi-nst: und wer cs iicd .-1hat,dch.haldcrHErranch!i-b. ,

15. McrdcrwcishcitgehorPchdc kann

andere ten-c lehren: und wer sich -u«bSlt,d-rwir»sichcrwohncn. 'kh