40. Geschlecht. Der Delphin. 527
der» hinten und vorne gleich dicke. Sie bringen ?.ihre Jungen, wie alle vorhergehende Arten, lebendig Buttopfzur Welt, und die Norweger jagen die Jungenmit ihren kleinen Fischcrschiffcn auf den Strand, wosie selbige erschlagen, und den Speck zum Thran ge-brauchen.
Man findet von dieser Art viele von fechzehen Verschiebis achtzehen Schuh, welche die Schiffe begleiten, denheit.Desgleichen andere, deren Kopf viel stumpfer, dieRückenfinne aber drcymal so lang ist. Ins beson-dere findet man, daß sowohl Schriftsteller, als Rei-sende noch folgender, hiehcr gehöriger Fische, Er,wehnung thun.
3. Der Säbelfisch, kpee äe kler.
Die Länge ist zehen bis zwölf Schuh, der Kopf 2 .stumpf, und mit einem Spritzloche versehen. Die Sabel-Rückcnfinne ist drey Schuh lang , spitzig und krumm fisch,wie ein Säbel; daher der Name kömmt. Diese Fi-sche schwimmen um Spitzbergen herum >haufenwei-sc bcysammcn, tasten den Wallfisch an, rciffcn ihmganze Stücken aus dem Leibe, bis er umkommt, unddie Zunge hängen lasset, nach welcher sic, als nacheinen Leckerbissen schnappen.
b. Der Mörder. Xüier.
Dieser Fisch ist zwanzig bis drcyßig Schuh lang, b.hält sich an der Küste von LTleucnIelland auf, und Mörderfällt den Wallfisch an , wie der Hund den Stier, kiler.Zuweilen trägt cs sich zu, daß , wenn die Wallfisch-fäugcr einen getödteten Wallfisch mit der Chaluppenach dem grossen Schiffe schleppen, derselbe auf ein-mal sinkt, und verlohrcn gehet. Man hat dahcrodiese Fische im Verdacht, daß sie bcy dieser Gelegen-heit den getödteten Wallfisch anpacken, und mit die-ser Beute in den Abgrund fahren.''
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