Druckschrift 
Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
503
Einzelbild herunterladen
 

z 9 . Geschlecht. Der Kachelst. 52z

Rücken nach dem S chwanze zu hatte er einen Höcker/anderthalb Schuh hoch und vier Schuh lang. Der '"Schwanz war zwolfSchuh breit. Die Ruthe amKör«per einen Schuh im Durchschnitt/ und daö Spritzlochhatte die Tiefe von anderthalb Schuh.

4. Der Mastfisch, klarerer lurüo.-

Der Name ^urllo oder l'kurlio wurde sonst 4 -dem Braunfische gegeben/ und in etlichen l^exicis M^st-wird gar ein Stör daraus gemacht. Allein der Rir- HAio.ter verstehet darunter einen Fisch/ den wir Mast»fisch nennen/ welches nicht das Masten eines Mast-viehes/ sondern einen Mast/ wie die Mastbaume derSchiffe find/ bedeuten soll; denn dieser Fisch hat aufseinem Rücken eine wie ein Besanö»Mast gerade in dieHöhe gerichtete sehr lange Finne/ daher er gleichsamder Fisch mit einem Mast genennet wird.

Er ist sehr groß / hat einen abscheulichen Kopf/und im untern Kiefer Zähne/ welche lischt so krummsind, sondern plat auslaufen. Man fieng einen der-gleichen im Jahre i68?. an den Orcadisch'en In,seln/ der über hundert Schuh lang war/ und einSpritzloch vorne an der Stirn hatte.

Im Jahr 1752. den i7-December strandete einsolcherFisch in dem Haven 6s!a 8sbr.a inFrankreich.

Derselbe war sechzig Schuh lang/ zwey und zwanzigund einen halbenSchuh hoch; Im Umfange zwey undfünfzig und einen halben Schuh/mithin weit dicker alsdie gewöhnlichen Kachelots. Das Spritzloch war an-derthalb Schuh weit.Die Kehle aber war sechs Schuhm der Oefnung hoch^ und vier Schuh breit. Inder That groß genug für einen Jonas/ um hineinAipatzieren, wenn es nicht vielmehr der grosse Hay,

Mch/ Lania LarckariLs gewesen ist/ der den Jo-nas verschluckte.

J i r 40,Tß^