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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
476
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Ge-

schlechts

Benen-

nung.

Z?. Geschlecht. Der Einhornfisch.

kvlonoöon.

-urch die griechische Benennung klonostonhat der Ritter ein Thier andcuten wollen,welches nur einen Zahn hat, wiewohl dieser Zahnsonst von jeher ein Horn genennct worden, da es demSeethiere vor der Stirn oder auf dem Nasenbeine,als ein sehr langes und schweres Horn, sitzet. Esverdient aber dieses sogenannte Horn viel eher dieBenennung einesZahncs, sowohl wegen der Stellungdesselben im Kiefer, ob es gleich nach außen zu ge-kehret ist, als auch wegen der dichten Beschaffenheitdesselben, indem es ein schönes weisses und dichtesBein liefert, welches besser als die besten Elephan-kenzahne ist. Dieser Einhornfisch ist nicht das Thier,das die alten Schriftsteller als ein wildes Landthicrangegeben haben, und davon plinius das Horn be-schreibet , daß es zwcy Ellen lang seyn soll; oderwelches aus alten Münzen unter dem Namen bl^l'eo-on ( von einem angeblichen Gebürge am Gan-ges in (Dstmvicn ) abgcbildet ist; sondern wir se-hen das Landeinhorn noch immer für ein fabelhaftesThier an, ob wir gleich in der Natur eine solcheBildung nicht unmöglich finden. Vielleicht hat maneinmal geglauber, von weitem ein wildes einhörnich-tes Thier zu sehen, wie es den Holländern im Jah-re 1.7 hinter Madagaskar mit dem Lmuthieregierig; vielleicht kam vor Alters einmal das Horn un-seres Emhornfisches in die Hände der Alten, und

viel-