442 Erste Cl. V. Ordn. Wiederk. Thiere.
dick. Von dieser Art sind viele in den wilden Ge-Düffel, gcnden des l^eapolltanischcn Reiches am Adria-LudLM rischen Meer, wo er sich zuweilen am Strande insWasser legt.
Diese Thiere können erstaunlich brüllen. Siefind stark und arbeitsam, und werden durch einen Ringin der Nase regieret. Sie werden nach Art der Stieredurch den Anblick einer rothcn Farbe ^'nend. DieWeibgen geben eine Milch, von welcher man denKäse macht, der Mter dem Zunamen cii Lavalto be,kannt ist.
6 - Zwergbüffel. Los Inöicus,ä. Chinesische Büffel.
Dieser Indianische Büffel, dessen Vaterlandrrwe'ea- Ehina ist, hat viele Uebereinsiimmung mit den En-Aüffel. gelländischen Stieren, ausgenommen, daß er ei«Inäicus nen Höcker auf dem Rücken, und ganz kurze Hörnerl'ad. hat, die kaum aus den Haaren hervor kommen. DieXXVIl. Grösse ist wie ein halbjähriges Kalb. Die Ohren sindff- länger, als die Hörner. Die Nase ist breit und platt;Ennest' ^2 Maul mit Borsten besetzt. Die Augen stehenzurSeite des Kopfs in schwarzen Flecken. Der Kör-per ist mit kurzen, glatten Haaren besetzt,die am Kopfe,Halse, Rücken, Seiten und Schwänze bläuliche, imNacken aber, deßgleichen zur Seite der Nase undüber den Augen, weiß sind. Die Füssc sind nach un-ten zu gleichfalls weiß. In Indien sind sie zahm, undwerden vor die Wägen gespannt. Die Abbildung,die lab. XXVIl. mitgetheklet wird, ist nach einemlebendigen Büffel in London genommen, und stam-met aus der Sammlung der Abbildungen her, welcheher D, Sloane hatte. Aus den gebrannten Schen-keln