Cretens.
Schaaf
Lrrepti-
ceros.
4ZO Erste Cl. V. Ordn. Wiederk. Thiere.
Fleck/ woselbst sich die Haare anfangen / als auseinem Mittelpuncte/ narb allen Seiten zu richten/ undvon da an bis nach vorne zu/ stehen auch dieselbe ver-kehrt. Der Schwanz ist nicht lang noch zotig.Die Hörner waren ein und eine halbe Elle lang/ un-ten so dicke/ daß man sie nicht umspannen kann/und in einem Bogen zwcymal geschlungen. DieFarbe derselben ist braun / die Oberfläche platt / vie-leicht aber auch schon poliret / und von der rauhenHaut / die dergleichen Hörner zu umkleiden pfleget/gesäubert. In Africa wird es einhellig / wenn csgleich keinen Bart hat / unter die Böcke gezähler,wohin es auch wegen der Haare und der Hörner zugehören scheinet. Wenigstens würden wir bey die-ser Einordnung / wenn eö mit dem cretensischcnScHaafe zu dem Geschlecht der Schaafe gehörensoll/ gar nicht mit der besonder» Meynung des HerrnBüffons wissen zu rechte zu kommen, der von denSchaafen eben den Satz/ als von den Hunden an-nimmt/ daß alle Verschiedenheiten von einer einzigenerschaffenen Art ihren Ursprung genommen. Alleincs kommt uns dieses unwahrscheinlich vor/ und wirhalten vielmehr dafür / daß der Schöpfer / so wievon andern Thieren / also auch von den Schaafen/viele Arten zugleich erschaffen habe.