408 Erste Cl.V. Ordn. Wiederk. Thiere.
r. Die Hörner sind schwarzbraun, ein und eine halbeStein« Ekle lang, breit, und gleichsam zur Seiten glatt ge,bock. drückt, an dem untern Bogen glatt, und am oberuknotigt , wiegen öfters zusammen acht, auch wshlzehen Pfund, es wäre denn, daß das knochichre Markin demselben stäckc, da denn ein einziges wohl soschwchr ist.
Vater- Man findet sie auf den höchsten Felsen undland. Steinklippen des walltferlandcs, auf den Alpenund in Savoyen, besonders werden sic an den so ge,nannten Glarzcchern oder Eißgcbürgcn angctroffcn.Jedoch mag auch ihr Aufenthalt in mehreren bcr-gigtcn Gegenden scyn; wie man sie denn auch aufdcnInsclnLyprus und CanSia wahrgcnommcn hat.
Lebens Sie ernähren sich von Kräutern und wildenart. Gesträuchen, thun entsetzliche Sprünge von einer Fel-scnfpitze zur andern, stürzen sich auch wohl von jähenAnhöhen herunter, ohne sich zu schaden, weil sieimmer auf ihre Hörner fallen. Im klettern dienenihnen vcrmuthlich die Hörner zum Gleichgewicht, dasie stach zurück gebogen über den Rücken hmgcstrccklsind. Sic setzen ihre Schildwachcn aus, um dieJager zu beobachten. Man kann die gefangenen jungenStcinböcke zahm machet!, und unter die Hccrden ste-cken, sic laufen aber zuweilen von selbst weg, undkommen nicht wieder. Die Baurcn bedienen sichihres Blutes als ein Schweißtreibendes Mittel, undessen ihr Fleisch.
z. Die Syrische Ziege. Lspra Uambrics.
, . Diese Ziege hat ebenfalls zurückgcbogene schwarze
El-rn Hörner, sic sind aber nicht länger als der Hals, und
sche Zik- liegen mehr zur Seite. Ihre Benennung ist von
9^ dem Gcbürge klaindrc in Syrien, ihrem Vater,
.^-in-'lande bergenommen, wiewohl man sie auch invn ca.