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Bock.
klircus.
siegenvon An-gora
426 Erste Cl.V. Ordn. Wiederk. Thiere.
kannt genug. Man hat vormals gcglaubet, daßeine gewisse Art Eulen die Ziegenmilch auf dem Feldeanssauge, und hat selbiger den Namen Ziegenmel-ker, Eaprimul^us gegeben; ictzo führt aber einanderer Vogel aus dem Geschlecht der Schwalbendiesen Namen. Jedoch sind sic in diesem Falle nichtvor den Schlangen sicher, daher sic sich auch an sel-bigen rachen. Die Haut dienet zu Leder, und wirdhäufig zu Eorduan verarbeitet; in den Morgenlän-dern aber macht man Ochl - Most - und Wcinschlau-ge daraus. Die wolligrcn Haare dienen zu Garn undNahfadcn, und sind den Schneidern unter dem Na-men, Ziegenhaare bekannt. Auch wissen die Peru-quenmacher solche sehr gut unter andern Ha wen zunutzen. Das Fett und Blut der Böcke wird n de»Aporhcckcn gebraucht.
So wie diese Art den Mißgeburthcn sehr unter-worfen ist, (indem sehr oft Böcke mit zwey Köpfen,doppelten Füssen und dergleichen zur Welt kommen)also gicbt es auch eine grosse Menge Verschiedenhei-ten in Absicht auf die Gestalt, Haare, und Bildungder Hörner. Unter andern sind die kNorweqisi'hensehr stark und groß, und in andern Gegenden findetman die Hörner grösser, oder kleiner, oder mehr ge-bogen , die Haare länger oder kurier, oder wollig-ter, die Art wilder oder zahmer, je nachdem Futterund Clima auf sie einen Einfluß hat. Vorzüglichaber sind die Ziegen von Angora merkwürdig. Die-ses Angora, oder Angouri, ist das ^noycum derAlten, lieget in der asiatischen Türkey sechzig Mei-len von Snurna, und muß nicht mit Angola ander guineischen Küste, ( wie etliche Schriftstellergerhau haben ) verwechselt werden. Es haben näm-lich diese ar-.gonschcn Ziegen ein langes wcißlichres
Haar,