zZo Erste Cl.v. Ordn. Wiederk. Thiere.
i. jemals Gelegenheit gehabt, dieses Thier zu sehen,Zkamelp. und ob die heilige Schrift wohl mehrere Thiere nahm«Haft mache, als diesem Volke zu Gesichte kommen
lopara.
^kenn« Die Gestalt dieses ThiereS betreffend, so ist esreichen, vom Kopfe bis zum Schwänze achtzehn Schuh lang,und des langen Halses wegen sechzehn Schuh hoch,davon der Hals allein sieben Schuh ausmacht. DieVörderfüffe sind um ein drittel langer als die Hin-terfüße. Auf dem Kopfe befinden sich zwey Hörner,welche einfach sind, und etwa sechs Zoll Lange haben.
" Etliche haben Mahnen, andere nicht, auch soll dieRichtung ihrer Hörner verschieden seyn, nämlichgerade, vorwärts oder rückwärts gebogen, wie-wohl es an recht zuverlässigen Nachrichten mangelt.Der Schwanz kurz und dünne, am Ende mit einemBüschel Haare, wie ein Löwenschwanz versehen, dieOhren ziemlich groß. Der Körper röthlicht mitweiffen, theils viereckigten, theils länglichten Fle-cken. Die Zunge soll rund seyn wie ein Aal, dazublaulicht von Farbe, und zwey Schuh lang, umdie dünnen Aeste und Blätter von den Bäumen zuschlagen. Der Kopf spitzig, die Oberlippe gehetüber die untere hin. Ionston. lab. XXXIX.
kebenS' Es ist sehr zahm, so daß es sich auch durchart. ein Kind regieren läffct, fristet Graß und Heu nebstden Baumblättern, und sperrt alsdann die Vör-derfüsse weit auseinander, um mit dem Maul an denGrund zu kommen. Sie sind in Aerhiopien zuHause. Man hatte sic ehedem in Rom, und derKaiser Aurelianus führete etliche in seinen Triumph.Ja vor nicht langen Jahren war noch ein dergleichenThier in des Großherzoge von Florenz Thiergartenbefindlich, und als die Holl. (Ostind. Comp, imJahr 1764. am Cap der guten Hofnung, ihren Land