Z78 Erste Cl. V. Ordn- Wieder?. Thiere.
?. dieses Thier unter denen/ die gespaltene Klauen ha-Guines. ben/ wohl das allerkleinste ist/ daß man bis dahinkennet, so kommt ihm dieser Beynahme mir Recht" ' zu / da es aber von je her unter dem Namen Gui,nesisch Reh oder Geiß Holl. Ouinees LLerjsoder 6üirss bekannt war / so haben wir diesen Na-men behalten. In der zehnten Auflage war es desRitters Lapra Bey Brisson stehet cs
in dem Geschlecht der Lkevrorain, sonst wird esauch 1>äAuIu5 Ouineenlig gcnennet.
Kenn- Es ist dieses niedliche Thierchcn nur sieben Zoll
reichen hoch und einen Schuh lang. Der Kopf tragt dreyZoll / und die Ohren einen Zoll aus/ der Schwanzist kurz mit langen röthlichen Haaren besetzt. DieSchenkel / wo sie am dünnsten sind/ nicht dicker alsein Federkiel. Der Körper kurzhaaricht / auf demKopfe/ am Halse und über den Rücken braun / dieKehle aber/ und der Unterleib weiß. Von den achtZähnen sind die mittelsten Spatelförmig/ überall sindvier Backenzähne / und noch zwey Hundszähne imobern Kiefer/ mithin in allen sechs und zwanzig Zäh-ne. Es ist überhaupt nur etwas grösser als einSchoßhündgen/ wiewohl Seda drey Arten vonverschiedener Grösse angiebt.
Der Seltenheit wegen pflegt man die Füßgen/welche den Airschfüssen vollkommen gleich sehen/ inGold zu fassen / und an dem ersten Gelenke mit ei-ner goldenen runden Platte zu belegen / um dieselbenin Tabacködosen, als einen Tabacksstopfer zu führen.Geba l'ab. XHIll.l^o. i. r. z. er lir. L. L.
Indessen wird noch vom Brifson ein derglei-chen kleines Thier von Suriname augeführet/ wel-ches röthlicht gelb/ auf dem Rücken und am Halse et-was weiß gefleckt / und mit längeren Ohren versehenist/ wie solches bey Seba Xh.il V.kß' r. abge-bildet gefunden wird.
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