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Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
372
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Z72 Erste Cl.v. Ordn.Wiederk. Thiere.

g. unter dem Namen Ovis peruanaabgebildct ist/undPeruv. von den Franzoscn^ouron cle geucnnet wird,vism». Die Spanier nennen es6lam2 oder ^ , und

die peruvianer Vloromoro, wozu noch/ nach demHernandez/ die Benennung i?eion ictir-cl Ogu.clikommt.

Lrnw Dieses Thier ist sechs Schuh lang und nur vierreichen. Schuh hoch/ der Rücken ist ganz glatt und kurzhra-richt/ an der Brust aber sitzt eine breite Schwieleder Haut/ auf welcher das Thier im liege» ruhet/ un)der Hals wie auch die übrige Bauart stimmet mit denKameclen überein.

Es wird häufig in Südamerika und beson-ders bey kio angetrossen. Die Einwohner

machen cs zahm / und beladen es / da cs zwey bisdritthalb Centner tragen kann. Wenn cs müdeworden / legt cs sich nieder/ und ist nicht wieder indie Höhe zu treiben / als wenn man cs in die Hodenzwickt. Es thut niemand Schaden / ausser daß esim Zorn die Speisen in einer ziemlichen Entfernungauf seinen Gegner ausrölpst. Es kann gar keineKalte ertragen/ und ist öfters einer Versteifung derGlieder unterworfen.

Von dieser Art giebt es noch Verschiedenheiten,denn man trist auch langhaarichte an; desgleichenfindet sich in Ansehung der Farbe ein erheblicher Un-terschied , und mag daher die verschiedene Benennungvon Kameelziege und Schafkameel herrühren.

Chilisch.

k»cs.

4. DaS Chilische- Schafkamel, Omelur

?acg.

Die Einwohner von Chili, wo dieses Thierzu Hause ist/ nennen cs paca. Es hat des langenHalses wegen eine völlige Kameelgestalt; besitzt aber

keine