Druckschrift 
Erster Theil (1773) Von den säugenden Thieren : mit 32 Kupfern
Entstehung
Seite
359
Einzelbild herunterladen
 

25. Geschlecht. Das Eichhorn. Z59

«er,, nistet in den Baumhöhlen, bringt neun birzwölf Junge zur Welt, halt sich bey Tage still, undlircicht des Nachts herum, wird im Herbst fett,und ziehet alsdann Haufenweiß in die umerirrdischenLöcher, wo es sich bis an den May Monat verbirgt.

Dis Fleisch wird gegessen, und da- Fell dienet zuPelzwcrk.

«. Das Surinamische Eichhorn. Lciurus Surm.

Em andere» graue- Eichhörnchen kommt au-Suriname, weiches von unten gelb ist, und gleich-falls die Grösse der fliegenden Mau« hat; die Ohrensind etwas rund, der Schwanz so lang als der Kör«p«r. Vorne vier und hinten fünf Zähen.

10 . Das fliegende Eichhörnchen. Sciurus

VOlLN5. volanr.

I'sd

Die Alten nennten diese« Thier die Gcyrhi»siche oder rarrarisiche fliegende Raye. Diepolacken geben demselben den Namen ^^evv^-ork» l.araiaka. Die Moscovicer aber l.eraxa,koiarucira. denn es ist ein Thier, da« sich in dennordischen Gegenden so wohl in Europa, al-Afla und Amerika aufhält.

Es ist kleiner als da- gemeine Eichhörnchen;der Körper und der Schwanz sind jeder etwa fünfZoll lang. Die Ohren rund, die Augen groß undschwarz, das Maul mit langen schwarzen Borstenbesetzt. Vorne vier hinten fünf Zähen, alle mitscharfen krummen Nägeln besetzt. Die Haare sinddlcht und sanft, auf den Rücken dunkel grau, untenblaß und wcißlicht. Der Schwanz grau. DieHaut zur Seite läßt sich ausspanne», mW ist

Z 4 z«».