Malac-
cische.
cens>8.
X17<.f. 2.
Kenn-
zeichen.
zo8 Erste Cl. III. Ordn. Raubthiere.
schwarze. Die Stacheln sind gelblicht - aschgrau ;die Gchnautze ist. einem Schweinemaule äynlich;die Schenkel und'Füste kurz; der Schwanz istkurz, und fast ohne Haare. Der Gang ist aufden Versen, wie bey den Raninctwn. Aeus,serlich sieht man keine Ohren. Und dieses lehre istder Umstand, wa:um er zu einer eigenen Art ge»macht wird. Bedenklich aber ist es, daß des Se-da Ausdruck bedeuten kann: er habe äußerlich kei-ne Öhren, so wenig als unsere Igel. Unddoch haben unsere Igel Ohren, wie auch der Rit-ter von der ersten Art gesagt, Lrinsc^us auri-cuii« rorun6arrs. Dian hat also Mühe, daswahre vom falschen abzusondern, weil man sehroft zweydeukige Ausdrücke bey den Schriftstellernfindet. So viel ist richtig, daß die übrigen Um-stande , welche diesen Igel von der ersten Art un-terscheiden , gar wohl von der Veränderung desClimaks entstehen können, und also wäre der Zwei-fel des Ritters nicht ungegründet.
z. Der malaccische Igel. Lrmsceus
kvlsiLLcenüs,
Diesen Igel hatte der Ritter in der zehn,ten Ausgabe unter die Stachelschweine geordnet,aber nunmehr folget dieser Naturforscher demBrisson, und ordnet ihn hieher in das Geschlechtder Igel.
Die Kennzeichen sind: daß er niederhangendeOhren hat, die fast kahl sind. Der Schwanz istsehr kurz. Das Vaterland ist AjlL, und beton,ders Malaera. Uebrigens ist dieses Thier vomMaul bis zum After etwa acht Zoll lang, davor»der Kopf allein zwey und einen halben Zoll hält.Die Augen sind groß, und glänzen stark, Jeder