748
Die Photometrie.
-IV
lichst groß, und der farbichte Rand gehoben wird;so sind selbige für die vorzüglichsten in ihrer Art zuhalten, und besser, als wenn man das zweyte wirk-liche Bild zwischen die letzten Oculare fallen laßt.Hr. Scherfser erzählt in seinen lullinn. Oiopre.zi-iA. ;2, er habe eines der ersten von Herrn Dollondverfertigten Erdfernröhre bekommen, worin mit demdoppelten Objectiv fünf Oculare so zusammen geord-net worden, daß das erste wirkliche Bild zwischenden ersten beyden Ocularen, und das zweyte zwischenden beyden letzten seine Stelle habe. H. Zxlügelin der Analytischen Dioptrik 22g. S. führt ebendiese Nachricht an, die H. Scherfser giebt, underzählt zugleicb, daß ein Fernrohr, welches H. Bau-nrann in Göttingen für ihn verfertiget habe, voneiner ähnlichen Einrichtung sey lind sehr gute Diensteleiste. Dennoch leisten auch nach H. Flügels stlr-theil diese Art Fernröhre das nicht was die nach Hr.Eulers Vorschrift angeordneten leisten können. DasGesichtsfeld wird wegen des zweyten Oculars vermin-dert, dies Ocular wird von den Hauptsirahlen, dievon Puncten über der Axe kommen, unterhalb derAxe geschnitten, und deswegen ist 7/ negativ, daes entweder positiv seyn, oder der oben angeführtenGründe halber — o seyn sollte.
-st
Hm
H. Scherfser hat die Brennweite des zu sei-nem Dollondfchen Fernrohr gehörigen Objectivs ausden Brennweiten und Abständen der Oculare berech-net, indem er vorausgesetzt, daß die Strahlen durchdas letzte Glas parallel werden, und nun ihren Wegrückwärts verfolget. Sicherer wäre es nach H. Rlü-gels Erinnerung gewesen, diese Brennweite durch
Ver-
kl
^1« dr