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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
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364
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364 Die Phokometrie.

148. §.

Woftm die wässerige Feuchtigkeit die Lichtstrah-len wie gemeines Wasser bricht, so ist das Verhalt-niß der Refraktion, wenn das Licht aus der Luft hin-ein fallt, 4 : z. Bräche ferner die Linse dasLicht eben so stark als Glas, so wäre das Verhält- der Refraktion beym Uebergang des Lichts ausder wässerigen Feuchtigkeit in die Krystallinse 9: 8, es ist aber die Brechung nicht völlig so stark.Ain Ende der deutschen Ausgabe von Smiths Lehr-begriff der Optik hat H. Rastner einen Auszug ausAurins Abhandlung vom deutlichen und un-deutlichen Sehen mikgetheilt, worin 'Iurin dasVerhältniß der Refraction beym Uebergange desLichts aus der wässerigen Feuchtigkeit in die Krystal-linse iz : 12 annimmt, und beym Uebergangeaus der Linse in die glasartige Feuchtigkeit 12 :i z. (M. s. a. a. O. 496. S.) Es ist ein Mittelzwischen Versuchen, die Hauksbee und pcinber-ton angestellet haben. Eben daselbst nimmt Iurindie 'Abmessungen des Auges nach den schon angeführ-ten Angaben des H. pecit an, bringt sie aber aufenglisches Maaß nach der Vergleichung, die H.George Graham vermittelst einiger sehr genauenMaaßstäbe, welche die königliche Gesellschaft inLondon, und die königl. Akademie zu Paris mit ein-ander verwechselt haben, zwischen der Londner Jardund der halben Pariser Toise angestellet, lind wo-durch er das Verhältniß z6 : z8, Z55 gefundenhat. (Es kommt mit dem Verhältniß izzi,6 :1440 überein, welches die Tafel im 2z2. §. derRechenkunst nach Aruscns Eontoristeu angiebt.)

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