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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
335
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Der VIII. Abschnitt. ZZ5

129. §.

wenn eine gre.de auf 0^ senkrechteLinie und der Winke! nur klein ist, solaufen alle Strahlen, die aus 0 nahe bcy derAxe 0.^ der Vorderstäche aufdie Glas-linse fallen, nach der zweiten Brechung bey--nahe in eincrley Vereinigungspunct ^ zusam-men, der im Mittlern Strahl beinahe

soweit hinter der Linse liegt, als das Bild ^des in der Axe der Linse liegenden puncrs

Beweis. 2llle Strahlen, die von (2 aufdieVordcrstache KcZO fallen, laufen nach der erstenBrechung in einerlei) Vereinigungspunct X zusam-men, der in der Axe 00 liegt. Wenn überdemdie aus I? auffallenden Strahlen nach der erstenBrechung in H zusammen laufen; so ist --

n.A?.»- ir . 1.0 .

(wi)L? (n 1) 00^

(iio. §) Wenn aber k.^0 und ?O0chhr kleinsind, so ist sehr nahe 00. 0?, also HOmithin beynahe Hk /cH, und OK On. Manziehe kk, so sind Okk, Okk, sehr kleine Winkel,und ist beynahe KO -s OK oder kn KK, alsoauch 6n blk. Weil nun alle aus 0 kommen-de Strahlen nach der ersten Brechung gegen k lau-fen, und k in der Axe kk der hintern Flache derLinse liegt, so haben sie nach der zweyten Brechungwiederum einen Vereinigungspunct // in eben diestrAxe kk, so wie die aus ? kommenden Strahlennach der zweiten Brechung in zusammen laufen.

' Ver-