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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
120
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i2o Erste Gründe der Perspectiv.

Schenkeln von c nach S, /) /r, L, allemahl ; Fuß ab-schneiden. Die in m zusammen laufenden Durch-schnittölinien geben cS und cL; die in rr zusammenlaufenden Durchschnittslinien eben so c/ und cL.Hiemit hat man zugleich acht Puncte, die in derPeripherie des Kreises liegen, und man kann so vieledergleichen Puncte suchen, als man nöthig findet, !um hiernächst die Peripherie des Kreises durch diesePuncte durchzuführen.

z6. §.

Die Voraussetzung, daß die Ebene, woraufdergleichen abzubildende Figuren befindlich sind, ho-rizontal seyn solle, ist bisher nur deswegen angenom-men worden, lim den Vortrag der ersten Gründe die-ser Wissenschaft desto mehr zu erleichtern, an sichaber liegt bey den bisherigen Schlüssen nichts zumGrunde, was die Sache darauf einschrankte, daßdie Ebene der abzubildenden Figuren horizontal seynmüsse. Alles kommt auf den Umstand an, daß dieseEbene der abzubildenden Figuren auf der TafelZ Z senkrecht angenommen ist. Es sey nemlich X derkig.Augenpunct, Kki die Granzlinie einer wirklich hori-zontal liegenden Ebene, und AI' die dazu gehörigeGrundlinie. Eine andre Ebene, welche das Augeaus eben der Stelle zugleich mit übersehen kann, seyauf der Tafel ebenfalls senkrecht, und schneide selbigein der graben Linie VW: so hat diese Ebene mit demHorizont einerlei) Augenpunct k. Durch diesen Au-genpunkt K sey XV mit VW parallel gezogen: somuß alles, was auf der erwehnten Ebene abzubildenvorkommt, zwischen den Parallellinien VW und X?

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