ioO Erste Gründe der Perspectiv.
I Z. §.
2Y Auf der Tafel ist der Augenpunct ^ mitbig.der A»ori;onrallinie ^und Verricallimedes Auges gegeben, auch ist die EntfernungD lind Höhe « des Auges bekannt. Ferner ist. die Entfernung /X eines puncrs in der Fundarmenralcbene von der Verricaifiache des Au-ges, und feine Entfernung F von der Tafelgegeben: man soll die Stelle seines Hildesaufder Tafel durch Zeichnung finden.
Aufl. Man nehme l<1 ^ a, und ziehe dieGrundlinie d mit der Hvrizontaliinie Kbk parallel.Auf der Grundlinie nehme manT'bl —/X, und zie-he die Gesichtslinie I^K, so liegt darin das gesuchteBild. Auf der Horizontallinie des Auges nehmeman Kk — D, an der andern Seite der Gesichtsli-nie blK aber auf der Grundlinie mache man —und ziehe K6; so ist der Durchschnittspunct l mitdvll das gesuchte Bild.
Beweis. Die Dreyecke Kbl und X6I sind ein-ander ähnlich; also hat man Kb: >l6 — KI : dls,mitbin ferner Kb -f- — KI M: lill,
oder v -f- F : F - NK : M, folglich ist ^1 -
-- . XK die gesuchte perspectivische Vertiefung.
D -j- o
14. §.
2 y Die Puncte K und 6 heissen die Distanzpun-
cre, jener der Diftanzpunct des Auges, dieser desabzubildenden puncrs; heißt die Gesichts-linie des abzubildenden Punctö, KK, 1^0, die Dustanzlinre, und K6 die Durchfchnirrslinie. Der
Ver-