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Die Optik.
54. §-
2O Man nehme an, in der graben Linie 00 beweges>^ ein leuchtender Punct 1. mit der Geschwindigkeitc gleichförmig, und das Auge sey ruhig in O. Wennnun der Punct 1. in der Richtung d gesehen wird,so kann derselbe in eben diesem Augenblick, da derStrahl 1.0 ins Auge komint, nicht inehr in 1. seyn,weil wahrend der Bewegung des Lichts durch 1.0 einegewisse Zeit ? verflossen ist. In eben dieser Zeit l seyI. nach XI gerückt, daß also I. in eben dem Augenblickin X4 anlangk, in welchem der Strahl 1.0 ins Augekonimt: so ist wahrend der Bewegung durch den WegI.X1 beständig auch Licht in der mit VlO parallelenRichtung von dem leuchtenden Punct auögeflossen,das in dem Augenblick, da die Bewegung desselbenvon 1. nach bl anßeng, sich mit dem leuchtenden Punct1. selbst zugleich in der Richtung l.XI mit der Ge-schwindigkeit c bewegte. Demnach hat es mit beydenBewegungen zugleich in der Zeit ^ den Weg 1.0 zu-rück gelegt. Die Geschwindigkeit, womit es sichauch von dem in I. ruhenden Punct nach allen SeitenauSgebreitet hatte, sey — 0, so ist das die Geschwin-digkeit der Bewegung nach der mit 1A§ oder X10 pa-rallelen Richtung. Wenn demnach O^ mit 1.kelparallel ist, so muß 1.bl der Weg seyn, den das Lichtin der Zeit ? in dieser Richtung zurück gelegt hatte,wenn der leuchtende Punct in 1. wäre in Ruhe ge-blieben. Mit beyden Bewegungen zugleich hat nundas Licht in der Zeit t den Weg 1.0 zurücklegen kön-nen. Diesemnach ist das Verhältnis; I.X1: 0X1 ^
^ , 1.X1 . lin dbl
c: 0, und man hat lmXIOI. — —
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