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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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Der I. Abschnitt.

noch ein Bild von dem damit zusammen gehörigenPunct des Gegenstandes dar, und alles zusammen^ M E deutliches Bild des ganzen Gegenstandes. Je1 . grösser aber die Oefnnng ist, desto grösser werden die"Dm kreisförmigen einzelnen Bilder, sie berühren einander^>>M5 nicht blos, vielmehr schneiden sie einander. Auf dieStellen, welche zwey oder mehr von diesen Bildern«n mit einander gemein haben, fällt nun Licht von meh-rcrn Puncten des Gegenstandes zugleich, die einzel-r Bilder vermischen sich mit einander, und das»/!«ösi Bild im ganzen wird desto undeutlicher, je grösser dieM Räume sind, worin sich die einzelnen kreisförmigenim U- Bilder auöbreiten.

l2. §.

Weil die Folgen, worauf diese Schlüsse leiten, mit»z zm dem was die Erfahrung lehrt, sehr wohl übereinstim-srfclg U men; so ist man auch berechtiget, den folgenden Satzmg z« unter den Gründen der Optik mit aufzunehmen. Ie--Ws: der Lichtstrahl führt das Bild desjenigeniMA puncts eines sichtbaren Gegenstandes mitsich, rvovon er ausgehct. Ferner lehrt die Er-aMtgil fahrung, daß unser Auge einerley Empfindung habe,es mag der Lichtstrahl von einem solchen Punct des«Mir Gegenstandes ihm in grader Linie unmittelbar zuge-schickt werden, oder der Strahl mag von einem Punctellni. ^ eines andern Gegenstandes kommen, der den Strahl,nachdem er ihn aufgefangen hat, wieder ins AugeGsst Zurück schickt. Nur muß im leztern Fall aufdenPunct,"lüMö welcher den Strahl zurück sendet, nicht von mehrernandern Puncten zugleich Licht fallen.