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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
736
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7Z6 Zusatz ;ur Mechanik fester Körper.

Beweis. Weil eine vollkommene Elasticitäkbeyder Körper vorausgesetzt wird, so strebt jeder vonbeyden seine Figur völlig wieder herzustellen. Indem Augenblick,, da beyder Körper Geschwindigkeitgleich Aroß geworden ist, haben sie zugleich den groß,ten Eindruck auf einander gemacht, die Theile derMasse >5, welche von b nach gedrückt waren, stre-ben nun wieder nach b zu rücken, so wie die Theile derMasse lVl, die von b nach / gedrückt waren, denvorigen entgegen von / nach b zu rücken streben.Demnach fangt sich eine neue Wirkung der Körpergegen einander an, die von der vorigen, verschiedenist, und welche die Elasticitat zur Ursache hat: jederKörper fahrt noch fort, gegen den andern zu drücken,die Schwerpuncte, welche bis auf den Abstand 6/->-KO gegen einander gerückt waren, entfernen sich wie-der von einander, und der Druck eines jeden Körpersgegen den andern laßt nicht nach, bevor die Schwer-puncte bis auf den Abstand 6b' -j- §b wieder ausein-ander gerückt sind.

Wenn nun gleich dieser Druck der vollkommenelastischen Körper gegen einander vom Augenblick derersten Berührung bis zum Zeitpunck der größten Zu-sammenpressing sich nach andern Gesehen ändert, alsder Druck unelastischer Körper gegen einander, wennselbige vermittelst des StosseS gegen einander wirken;so muß doch der Zeitpunkt der größten Zusammcn-pressung zugleich derjenige scyn, in welchen: die Ge-schwindigkeiten beyder Körper gleich groß sind. Auseben den Gründen, die bey den Untersuchungen überden Stoß unelastischer Massen gegen einander sindgebraucht worden, folgt, daß in eben diesem Augen-blick der größten Zusammenpressung die Summe der

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