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6z4 Die Maschinenlehre.
vermittelst einer eisernen Gabel, durch welche ein Bol-zen gesteckt wird, eine eiserne Stange KM, der so E'lj,genannte Lenker befestiget, der am andern Ende bey FKl mit der Kurbel U vermittelst eines Ringes zusam- ^men hangt. Bey jedem Umlauf der Kurbel wirdalso das ganze Gatter mit der lothrecht darin befestig-ten Sage einmahl auf und nieder geschoben. Aufder andern Seite der Mühlwelle liegt gewöhnlich noch ^ein Trilling, um dessen Welle (M ein Seil gewun-den ist, damit vermittelst desselben das Wasserradauch dienen könne, das zum Segen bestimmte Holz Ä 5 . ^herbey zu ziehen. Weil jedoch derselbe nur zu diesem iiA'-miGebrauch allein dienen soll; so wird die Einrichtung «Mnso gemacht, daß man ihn zurück legen und von denZahnen des Sternradeö entledigen kann, wenn die fttzüim»'Säge arbeiten soll. 7» Li 1
96 §. L-jillMi«
Um dem Block, welchen die Sage zerschneiden Mich»soll, die horizontale Bewegung zu geben, dienet ft>l- WMgende Einrichtung. Auf dem Brettboden der Mühlewerden zwey horizontal und einander parallel liegende WL.mit Falzen oder Nuthen versehene Straßbaume befe-stiget. Auf selbige wirb ein Gatter, der so genannteDloywagen gelegt, und in die Falzen der Straß-bäume so eingefuget, daß er sich auf demselben in devuöthigen auf der Fläche des Sägegatters senkrechtenoder mit der Fläche der Sage parallelen Richtung vorund rückwärts schieben lässet. An beyden Enden des ^ ^Kloßwagens befinden sich die Rnheschemel, wovon "der eine beweglich ist, und verschoben werden kann, ^ ^um ihn nach Beschaffenheit der Länge des zu zerschnei-denden Kloßes von dem andern zu entfernen, daher ^ 'er auch der Richrschemel oder Rückscheine! heißt. ^ <