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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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Die Maschinenlehre.

Man stampft auf solche Art den Lein - und Rüben-Saamen zu einem Teig, woraus hiernächst durch einebesondre Vorrichtung das Oel gepreßt wird, und diesgeschieht in den Gelmühlen. Auf ähnliche Art wirdin den Lohmühlen die Rinde von Eichen - und Tan-nenholz zerstoßen, und daraus die Werklohe zum Ge-brauch der Gerber zubereitet. Die Masse, worausman Schießpulper macht, und welche aus SalpeterSchwefel und Kohlen bestehet, wird in den Pulver-mühlen eben so zerflossen. Wenn in den Bergwer-ken das aus den Gruben gebrachte Erz, nachdemman es auf der Scheidebank mit breiten Hämmernzerschlagen hat, noch mit zu vielen Gestein vermischtist, so wird dasselbe auf das so genannte Pochwerkoder puchwerk geliefert: auch diese Maschine istnichts anders, als eine Stampfmühle, wodurch dasGestein, in welchem sich das Erz befindet, so kleinals möglich zerstoßen, und hernach von demselbendurchs Schlemmen abgesondert wird. M. s. CalvörsAcla lstiliorico - OrronoIvAico - kvlccbanica circa me-lallnrgiaiu in Istcrc^nia 8 uperiori, im H Th. V. Cap.2 Abth. z u. f. HH. Noch gehören hieher die hollän-dischen Walkmühlen, worin Leder, Leinwand,Tuch, und allerhand wollene Zeuge durch das Stam-pfen zum bequemem Gebrauch gelinde und dichte ge-arbeitet werden. Die deutschen Walkmühlensind statt der Stämpfer in eben der Absicht mit Häm-mern versehen, und diese Hammer sind starke undschwere mit einem proportionirlich langen Stiel ver-sehene Klöße, welche die Gestalt eines Cirkelbogenshaben, wozu der Stiel den Halbmesser abgiebt. Die-ser Stiel ist am äußersten Ende um einen Polzen be-weglich, damit die Maschine vermittelst einer ähnli-chen

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