Ded IV. Abschnitt. 47Z
^!°? der Stempel das durchs Ventil über ihm hinauf ge-trekene Wasser bis zur Ausgußrohre heben. DiesWi- Gewicht des über dem Stempel stehenden Wassersmuß also die Kraft, welche den Stempel hebt, noch^ mit überwinden, und um deßwillen rechnet man zurvorhin bestimmten Höhe L noch die Höhe einer Was--chtz sessöule hinzu, welche mit dem Stempel einerlei)Grundfläche hat, und sich vom höchsten Kolbenstande^ bis zur Ausgußröhre erstreckt. Es sey diese Höhe— c, so wird zur Bewegung des Stempels, wenni-i derselbe in der Zeit A um hie Höhe ä steigen soll, eine^, Kraft ersodert, die so groß ist, als das Gewicht einerWassersäule auf der Grundfläche des Stempels, de-ren Höhe — 6 -l- r ist. Die schärfste Rechnung würdeersodern, die Kraft, welche die über deur. Stempelbefindliche Wassersäule bewegen soll, ebenfalls et-kchEx was grösser in Rechnung zu bringen, weil eine Kraft,E die dem Gewicht dieser Säule gleich ist, nur mit ihrL zm k jm Gleichgewicht seyn würde. Bey einer regelmässi-gm Anordnung der Pumpenkünste, wovon die Ma-li Wö schinenlehre mehr Unterricht geben wird, ist indessenlim»' allemahl eine langsame Bewegung des Klobens derschnellem vorzuziehen, und alSdenn bedarf es nur ei-nes geringen Aebergewichts der Kraft über die zu be-im^ wegende Last. Wenn alödenn auch F lind « mit A so. angenommen werden, daß 6 die Höhe /-j- ü nur we-^ nig übertrift; so kommt die Kraft, welche den Kolbenk zu bewegen erfordert wird, dem Gewicht einer Was-sersäule auf der Grundfläche des Kolbens sehr nahe,deren Höhe — /ss- - ss- c ist, oder der gestammtenHöhe, um welche das Wasser soll gehoben werden.
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