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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
301
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Der VI. Abschnitt.

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kleines Gewicht, welches dazu dient, die Umlaufe zuzählen, die der Zeiger gemacht hat. Der Faden wi-ckelt sich auf den Cylinder auf, und zieht das hintenam Brett herab Hangende Gewicht in die Hohe, wennder Zeiger gegen die trockene Seite rückt: im umge-kehrten Fall wickelt sich der Faden vom Cylinder abund das Gewicht sinkt. Hinten am Bret sind vierwagrechte Linien als Merkmahle der Tiefen gezogen,wieweit das Gewicht nach den: ersten, zweyten, drit-ten und vierten Umlauf des Zeigers gegen die feuchteSeite herab gesunken, oder in umgekehrter Ordnungwieder gestiegen ist.

66 §.

Um ein solches Hygrometer recht nützlich zu ma-chen, müste man es zu einer Zeit reguliren, wenndie Luft vermuthlich ihren grösten Grad der Trocken-heit hat; zugleich müste man zu eben der Zeit die Dich-tigkeit dieser Luft vermittelst eines schon regulirtenGuerikischen Manometers, auch für eben den Zu-stand der Luft die dermahlige Warme nach einem rich-tigen Thermometer, und überdem die dermahlige Ba-romekerhöhe anmerken. Jeder andre Zustand derLuft wäre alsdenn bekannt, wenn man für ihn dieBarometerhöhe, den Grad der Warme nach demThermometer, ihre Dichtigkeit nach dem Manome-ter, und ihre Feuchtigkeit nach dem Hygrometer wüste.Liebhaber solcher Untersuchungen, die den Zustand derLust angehen, vornemlich auch in 'Ansehung der Wit-terungslehre, finden eine hieher gehörige sehr ange-nehme Abhandlung von H. Lambert über die Ba-romererhöhen und ihre Veränderungen in denAbhandlungen der Churs. Bayersch.Academieder Wissenschaften UI. B. 2 Th. izz142 S.

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