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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
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IZO Die Statik der festen Körper.

wicht X in L nach LL mit eben so grosser Gewalt.Mit der andern Hälfte KOL des Keils ist es ebm sobewandt: wenn in L ein Widerstand X senkrecht ge-gen Lv drückt, so wird in v nach der Richtung OL

noch eine Kraft V -^7- zum Gleichgewicht erfor-dert, und die Grundlinie jeder Halste des Keilsnun für die andre das, was der feste Boden für diebewegliche schiefe Ebene wäre, und in v nach OL

wird am Keil eine Kraft 2V ? erfor-dert, um das Gleichgewicht zu erhalten, welchesRegel im izi §. war.

Eben dieser Vorstellung gemäß kann man OL alsden Weg betrachten, den die einem jeden Wider-stande bey L oder L entgegen gesetzte Hälfte der Kraftk zurücklegt, indem die Last bey L oder L um dmWeg OL fortgeschoben wird, und in diesem Verstän-de wäre das Gesetz auch für den Keil richtig, ver-möge dessen Rrast und Last sich umgekehrt,wie ihre in gleichen Zeiten zurück gelegtenWege verhalten. Wollte man den Widerstandgegen die Seiten des Keils senkrecht annehmen, sowäre XL der Weg der Last, wenn XL der Weg derKraft ist, und jenes Gesetz würde alsdenn auch mitBorelli Regel im 129 §. Übereinkommen.

Das eben erwähnte Gesetz gilt für den Hebel, dasRad an der Axe, die geneigte Ebene, auch für dmFlaschenzug und die Schraube eigentlich nur alsdenn,wenn zwey Kräfte im Gleichgewicht sind, wovonman sich vorstellt, daß beyde nach gehobenen Gleich-gewicht in Bewegung kommen; am Keil aber wirken

drey